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Investition
Bauleute klotzen in Kostebrau ran

Die Bauarbeiten an den Gemeinschaftshäusern in Kostebrau gehen planmäßig voran.
Die Bauarbeiten an den Gemeinschaftshäusern in Kostebrau gehen planmäßig voran. FOTO: Rotraud Köhler/Stadt Lauchhammer
Kostebrau. Arbeiten am Ortsteilzentrum Kostebrau schreiten planmäßig voran.

Die Bauleute klotzen ran am Ortsteilzentrum Kostebrau. Die Gebäude auf dem Areal der alten Schule werden barrierefrei zugänglich gemacht und energetisch saniert. Dafür ist es der Stadt Lauchhammer gelungen, in die europäischen Fördertöpfe der ländlichen Entwicklung zu greifen.

Das Vorhaben ist anspruchsvoll. Denn die Gebäude sind groß. Im Mehrzweckhaus an der August-Bebel-Straße ist das neue Dach jetzt ferrig und wärmegedämmt. Die Ziegelfassade wird noch repariert und gereinigt. Diese Arbeiten befinden sich im Finale. Das bestätigt Rathaus-Sprecherin Rotraud Köhler. Innen sind die Handwerker derzeit dabei, die Sanitäranlagen für den Senioren- und den Jugendclub auf Vordermann zu bringen. Außerdem wird auch ein barrierefreier Zugang zum Veranstaltungssaal geschaffen. Im Mehrzweckhaus II in der Karl-Marx-Straße, das ist die ehemalige Schule und damit der Sitz des Heimatvereins Kostebrau, werden das Dach gedämmt,  Fenster und Heizung erneuert. „Hier müssen 60 Fenster ausgewechselt werden. Die Fassade erhält einen Wärmedämmputz“, sagt Rotraud Köhler. Weitere Innenarbeiten stehen an. „Das Bauprojekt befindet sich im Zeitplan und soll bis Ende November abgeschlossen sein“, bestätigt die Rathaus-Sprecherin. Investiert werden etwa 800 000 Euro. Davon kommen 450 000 Euro aus dem Förderprogramm.

„Mit diesem Projekt sollen sich, wie auch mit dem Ausbau der Ortsteilzentren in Grünewalde und Kleinleipisch, die räumlichen Bedingungen für alle Akteure der Dorfgemeinschaft verbessern, um ein attraktives Zentrum des gesellschaftlichen Lebens  zu schaffen“, erklärt Bürgermeister Roland Pohlenz (parteilos).