Voraussichtlich Ende Juni wird die August-Bebel-Straße in Senftenberg wieder freigegeben. Das kündigt Rathaus-Geschäftsbereichsleiter Carsten Henkel an. Die wichtige Nord-Süd-Achse wird seit März 2019 in mehreren Abschnitten ausgebaut. Das Pflaster ist verschwunden und hat einer Asphaltschicht Platz gemacht. Damit wird das Lärmniveau nach Angaben von Tiefbauamtsleiter Frank Hellmund um drei Dezibel gesenkt. Das alte Pflaster findet Wiederverwendung für die neuen Parktaschen.

Nördlicher Bauabschnitt barg Herausforderungen

Während der Südabschnitt der insgesamt 420 Meter langen Straße technisch relativ einfach zu bauen war, bildete der nördliche Teil eine Herausforderung. So lag der alte Schmutzwasserkanal um die fünf Meter tief im Boden. In der neu gestalteten August-Bebel-Straße ist eine Allee gepflanzt worden. Rathausangaben zufolge sind 38 Chinesische Wildbirnen in den Boden gekommen. Bis in die 1980er-Jahre begleiteten Mehlbeerbäume die Trasse. Insgesamt investiert die Stadt rund 1,3 Millionen Euro in dieses Straßenprojekt. Zwei Drittel der Summe werden gefördert.

Im März werden indes die Bauarbeiten in der Senftenberger Schulstraße wieder aufgenommen, informiert Carsten Henkel. Anschließend wird in Richtung der Briesker Straße sowie in der Rosenstraße gebuddelt. Dieses Vorhaben soll im Spätherbst 2020 abgeschlossen sein. Außerdem fokussiert das Senftenberger Rathaus die Sanierung des Gehweges in der Erich-Weinert-Straße. Ein konkreter Bautermin wurde in diesem Fall noch nicht bekanntgegeben.