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Bauarbeiten auf Unglücksbahnhof in Hosena laufen auf Hochtouren

Die Hosenaer haben sich an ihre Bahnhofs-Großbaustelle gewöhnt. Die Kabeltiefbauarbeiten sind weit vorangeschritten.
Die Hosenaer haben sich an ihre Bahnhofs-Großbaustelle gewöhnt. Die Kabeltiefbauarbeiten sind weit vorangeschritten. FOTO: Rasche/str1
Hosena. Seit dem schweren Zugunglück im Juli 2012, bei dem ein Stellwerker aus Brieske den Tod fand, hat sich der Bahnhof Hosena zur Großbaustelle entwickelt. Das beim Zusammenprall zweier voll beladener Güterzüge komplett von der Bildfläche verschwundene alte, mechanische Stellwerk wird durch ein elektronisches ersetzt. Andrea Budich

Ab kommendem Montag geht dafür eine wichtige Bauphase an den Start, wie Erika Poschke-Frost von der Deutschen Bahn bestätigt. Für das Setzen der Signalmaste, den Umbau an der Oberleitungsanlage, den Gleisbau an Bahnübergängen und für den Kabeltiefbau sind umfangreiche Sperrpausen notwendig. Die Erste beginnt am Montag um 8 Uhr. Besonders eindrucksvoll wird das Einfliegen der 28 neuen Signale einzeln per Hubschrauber. Schaulustige können dieses Spektakel am Ostersonnabend bei einer Baustellenbegehung des Bahnhofes miterleben. Die Deutsche Bahn investiert rund 25 Millionen Euro, um den Unglücksbahnhof wieder flott zu machen.