Eigentlich hätte im März das Richtfest für den Anbau der Kindertagesstätte „Regenbogen“ in Ortrand stattfinden sollen. „Doch die Veranstaltung mussten wir wegen Corona absagen“, bedauert Bürgermeister Niko Gebel (CDU) als städtischer Bauherr. Die Gesundheit gehe vor. Der Baustart war Ende Oktober 2019 erfolgt.

Ortrand braucht dringend mehr Platz in der Kita

Rohbau und Dachstuhl sind indes planmäßig vollendet. Jetzt geht es an den Innenausbau des Gebäudes. Vorgesehen sind vier Gruppenräume mit Garderobe und Sanitäranlagen sowie ein größerer Begegnungsraum inklusive einer Bühne. Die Baufirmen liegen voll im Plan, und das müssen sie auch, sagt Niko Gebel. „Denn wir brauchen dringend die Kapazität für zusätzliche 40 Kinder, insgesamt dann für 160“, rechnet das Stadtoberhaupt vor. Diese besuchen wegen einer Sondergenehmigung der Behörden bereits die jetzige Einrichtung, allerdings unter stark beengten Verhältnissen.

Die Ortrander Kita ist ständig überbelegt

Bereits seit der Eröffnung vor knapp zehn Jahren ist die Kita ständig überbelegt. Deshalb fiebern jetzt alle der Eröffnung des Anbaus entgegen. Im Spätherbst soll es soweit sein.

Gebel ärgert sich noch immer über die geringe Förderquote. Demnach entfallen von der Gesamtsumme in Höhe von 1,2 Millionen Euro rund 800 000 Euro auf die Rathauskasse. „Es ist derzeit unsere mit Abstand größte Baumaßnahme in der Stadt“, kommentiert Niko Gebel.