Erst während der Projektierung habe sich ein „Kabelsalat“ ergeben, der so nicht zu erwarten gewesen sei. Mit der Telekom, der Stromversorgung und dem Trink- und Abwasser müssen am Bauplatz gleich vier Leitungen verlegt werden, erklärt Schulz die Bauverzögerung. Nach den notwendigen Umverlegungen rechnet die Bauchefin mit einem Baustart im Frühjahr des nächsten Jahres. Die Allmosner hatten die Insel gefordert, um dem Verkehr Zügel anzulegen. Gleichzeitig soll den Radlern geholfen werden, sicher von der einen auf die andere Straßenseite zu gleangen. Fast 18 000 Fahrzeuge rollen Tag für Tag durch das Dorf. Der Bau der Ortsumfahrung ist erst für das Jahr 2018 vorgesehen, heißt es aus dem Landesbetrieb Straßenwesen.

Von der Insel erhofft sich Bürgermeister Zenker keine Wunder, wohl aber eine schnelle Minderung des permanenten Lärmpegels.