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BASF Schwarzheide weiht neue Anlage für Kunststoffproduktion ein

Die BASF Schwarzheide GmbH hat am 21. Juni 2017 die erweiterte Compoundieranlage für technische Kunststoffe in Betrieb genommen. Damit können bis zu 70.000 Jahrestonnen Ultramid und Ultradu zusätzlich produziert werden. Die technischen Kunststoffe werden in der Automobilindustrie, dem Elektro- und Elektroniksektor sowie im Bau- und Möbelbereich zu leistungsfähigen Bauteilen verarbeitet.
Die BASF Schwarzheide GmbH hat am 21. Juni 2017 die erweiterte Compoundieranlage für technische Kunststoffe in Betrieb genommen. Damit können bis zu 70.000 Jahrestonnen Ultramid und Ultradu zusätzlich produziert werden. Die technischen Kunststoffe werden in der Automobilindustrie, dem Elektro- und Elektroniksektor sowie im Bau- und Möbelbereich zu leistungsfähigen Bauteilen verarbeitet. FOTO: Steffen Rasche (LR-MOB-RED-204)
Schwarzheide. Die BASF hat heute eine erweiterte Produktionsanlage am Standort Schwarzheide in Betrieb genommen. Damit können bis zu 70000 Jahrestonnen Ultramid® (PA: Polyamid) und Ultradur® (PBT: Polybutylenterephthalat) zusätzlich produziert werden. jag

Das ist ein weiterer Schritt bei den Kapazitätserweiterungen, die BASF aufgrund der weltweit gestiegenen Nachfrage nach technischen Kunststoffen umsetzt. Die globale Compoundierkapazität der BASF für PA und PBT wird dann mehr als 700000 Jahrestonnen betragen. Es entstehen rund 50 neue Arbeitsplätze.

"Mit der erweiterten Anlage begleiten wir das Wachstum unserer Kunden langfristig und auf höchstem technischen Niveau mit den besten Kunststoffen", sagte Jürgen Becky, seit 1. Mai Leiter der Geschäftseinheit Performance Materials Europa der BASF. "Die Anlagenerweiterung stellt den aktuellen Stand der Technik auf dem Kunststoffmarkt dar und macht unseren Produktionsprozess noch flexibler." Mit der Erweiterung ist Schwarzheide der Standort mit der weltweit größten Compoundierkapazität der BASF für PA und PBT.

"Wir freuen uns, dass der Unternehmensbereich am Standort investiert hat, das stärkt den Standort nachhaltig", sagte Jürgen Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide. "Mit der Anlagenerweiterung wurde ein bedeutender Beitrag zur erfolgreichen Entwicklung des Standortes geleistet", so Fuchs.

Der Bevollmächtigte des Landes Brandenburg beim Bund und Beauftragte für Internationale Beziehungen, Staatssekretär Martin Gorholt, sagte als Vertreter der Landesregierung: "Mit der Inbetriebnahme der Compoundieranlage bestätigt die BASF Schwarzheide GmbH eindrucksvoll ihre Rolle als Leuchtturm der Brandenburger Wirtschaft. Das Unternehmen ist ein starker Partner in der Lausitz. BASF steht für Innovation und arbeitet mit der Wissenschaft zusammen, insbesondere der BTU Cottbus-Senftenberg. Das Unternehmen sorgt für Arbeitsplätze, Ausbildungsplätze und für Wertschöpfung. Es fördert den Nachwuchs und trägt damit auch zur Fachkräftesicherung bei. Das ist ein beeindruckendes Engagement für die Region".

Die technischen Kunststoffe Ultramid® und Ultradur® werden in der Automobilindustrie, dem Elektro- und Elektroniksektor sowie im Bau- und Möbelbereich zu leistungsfähigen Bauteilen verarbeitet. Dazu zählen z.B. Ölwannen, Motorträger, Sensoren und Steckverbinder, Stühle und Befestigungselemente. Zu den aktuellen Innovationen gehören die Spezialität Ultramid® Advanced N, der Ladeluftverteiler aus dem Hochtemperaturpolyamid Ultramid® Endure im neuen Alfa Romeo Giulia und der Designstuhl TeamUP Chair für das Büro der Zukunft.