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| 16:16 Uhr

BASF Schwarzheide erweitert Produktion von Pflanzenschutzmittel

Christoph Schmidt (Bürgermeister/v.l.), Markus Heldt (Leiter des Unternehmensbereichs Crop Protection der BASF) und Henning Heidemanns (Wirtschaftsstaatssekretär) vollziehen am 21.12.2012 in Schwarzheide den ersten Spatenstich für die zweite Erweiterung der Produktiosanlage zur Herstellung des Pflanzenschutzwirkstoffes F 500.
Christoph Schmidt (Bürgermeister/v.l.), Markus Heldt (Leiter des Unternehmensbereichs Crop Protection der BASF) und Henning Heidemanns (Wirtschaftsstaatssekretär) vollziehen am 21.12.2012 in Schwarzheide den ersten Spatenstich für die zweite Erweiterung der Produktiosanlage zur Herstellung des Pflanzenschutzwirkstoffes F 500. FOTO: Bernd Settnik (dpa-Zentralbild)
Schwarzheide. Das BASF-Chemiewerk in Schwarzheide erweitert für mehr als 100 Millionen Euro seine Produktion von Pflanzenschutzmitteln. Für die bisher größte Einzelinvestition an dem Standort wurde am Freitag der erste Spatenstich gesetzt. dpa/boc

Die Inbetriebnahme der Anlage ist nach Unternehmensangaben für 2014 geplant. Der Wirkstoff werde seit 2001 weltweit nur von der BASF Schwarzheide GmbH (Oberspreewald-Lausitz) hergestellt. Er verbessere die Gesundheit von Pflanzen wie Mais, Gerste, Soja, Tomaten, Trauben oder Blattsalat.

Mit dem Produktionsausbau wolle das Unternehmen das Profil des Standorts für Spezialitäten schärfen, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Karl Heinz Tebel. Das sei eine strategische Ausrichtung nach der für 2015 geplanten Stilllegung der Anlage für das Kunststoff-Vorprodukt TDI. Der BASF-Konzern baut in Ludwigshafen eine Großanlage zur TDI-Produktion. In Schwarzheide fallen dadurch 300 der rund 1800 Stellen weg.

Die Chemie- und Kunststoffindustrie in Brandenburg beschäftigt rund 10 000 Mitarbeiter. Im Jahr 2011 erwirtschaftete sie einen Umsatz von drei Milliarden Euro.