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BASF bildet auch weiterhin über den eigenen Bedarf aus

Schwarzheide. An ihrer Ausbildungsquote von knapp unter zehn Prozent und damit über dem bundesdeutschen Durchschnitt will die BASF Schwarzheide GmbH weiterhin festhalten. Dazu gehört auch, dass über den eigenen Bedarf hinaus ausgebildet wird. mf

"Das Engagement für die jungen Menschen liegt uns sehr am Herzen", sagte Dr. Karl Heinz Tebel, Vorsitzender der Geschäftsführung, am Donnerstag während seiner Rückschau auf das Wirtschaftsjahr 2011. Jene wenigen, die nicht in ein befristetes oder festes Arbeitsverhältnis übernommen werden können, hätten auf dem Markt jedoch beste Chancen, ergänzte Pressesprecher Arne Petersen auf RUNDSCHAU-Nachfrage.

In jedem Jahr nimmt das Chemieunternehmen etwa 50 neue Auszubildende auf. Auch die BASF spüre bereits die sinkende Anzahl der Schulabgänger. Mit der Quantität nehme auch die Qualität ab. Dennoch würden sich wegen der "magnetischen Anziehung" der BASF noch genügend junge Leute melden, so Dr. Tebel. "Ich mache mir eher Sorgen um die gesamte Region", blickt er auf das Umland. Alle Unternehmen stünden vor einer Herausforderung.

Der Chemiebetrieb mit heute fast 1800 direkt Beschäftigten engagiert sich seit Jahren im regionalen Bildungsbereich. Brandenburgweit bekannt ist er seit bald zwei Jahrzehnten für die Ausrichtung des Landeswettbewerbs von "Jugend forscht". Am 29. März ist es wieder soweit.

Um Kinder und Jugendliche für Naturwissenschaften zu begeistern, stellte die BASF im vorigen "Internationalen Jahr der Chemie" Schulen in der Region 700 Experimentierkästen als Unterrichtsmittel zur Verfügung.

Nicht zu vergessen ist das Engagement im Bildungszentrum SeeCampus Niederlausitz. Dort gehört das Unternehmen zu den Mitunterzeichnern der MINT+ Charta. Die Partner aus der Wirtschaft unterstützen und fördern hierbei Schüler in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) und bieten Praktika. Ein weiterer Schwerpunkt liegt im Bereich Fremdsprachen.