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| 14:02 Uhr

Bahnsdorf
Bahnbrücke in Bahnsdorf bleibt weiter gesperrt

 Die Brücke im Bahnsdorfer Osten darf weder von Autos noch von Fußgängern benutzt werden.
Die Brücke im Bahnsdorfer Osten darf weder von Autos noch von Fußgängern benutzt werden. FOTO: Richter-Zippack
Bahnsdorf. Die Gemeinde Neu-Seeland hat kein Geld für die Instandsetzung der Überführung. Von Torsten Richter-Zippack

Die Brücke über die Bahn in Bahnsdorf bleibt weiter ihrem Schicksal überlassen. Seit dem Jahr 2011 ist das Bauwerk gesperrt. Daran soll sich auch in Zukunft nichts ändern. Das sagt der Altdöberner Amtsdirektor Frank Neubert. Eine Instandsetzung sei nicht vorgesehen. „Der Gemeinde Neu-Seeland, zu der Bahnsdorf gehört, stehen aktuell keine finanziellen Mittel zum Neubau beziehungsweise zum Abriss zur Verfügung“, erklärt der Verwaltungschef. Würden lediglich Fußgänger und Radfahrer das Bauwerk passieren wollen, müssten allein  dafür rund 140 000 Euro aufgebracht werden. Immerhin: „Die Brückenprüfung im Jahr 2018 hat ergeben, dass von der Überführung keine Gefährdung für Dritte ausgeht“, erklärt Frank Neubert.

Die Bahn wiederum sagt laut Sprecher Gisbert Gahler, dass sie für dieses Bauwerk nicht zuständig sei. Als die Brücke vor sieben Jahren gesperrt wurde, hatten abplatzende Teile den Zugverkehr beeinträchtigt. Unter der Brücke verläuft die Trasse von Cottbus nach Dresden.

Die Überführung verbindet indes das Bahnsdorfer Zollhaus an der B 169 mit dem örtlichen Friedhof sowie mit dem Ortsteil Lindenfeld. Seit der Sperrung müssen Umwege durch die Ortsmitte in Kauf genommen werden.