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B 169-Ausbau liegt trotz Munitionssuche im Zeitplan

Am Knotenpunkt B 169/B 156 bei Lieske laufen die Markierungsarbeiten. Ende Juni beginnt der Ausbau an der Kreuzung B 169/B 96 nach Großräschen.
Am Knotenpunkt B 169/B 156 bei Lieske laufen die Markierungsarbeiten. Ende Juni beginnt der Ausbau an der Kreuzung B 169/B 96 nach Großräschen. FOTO: jag
Schwarzheide/Senftenberg. Der Kampfmittel-Verdacht für Schwarzheide-Ost hat sich bisher nicht bestätigt. Der Landkreis will den Verkehr in Allmosen zählen. Jan Augustin

Sowohl in Schwarzheide-Ost als auch am Kreuzungs-Knotenpunkt in Richtung Lieske laufen die Bauarbeiten an der Bundesstraße 169 wie gewünscht. Das bestätigt Anke Schlosser vom Brandenburger Landesbetrieb für Straßenwesen. In Schwarzheide-Ost werden aktuell die Versickerungs- und Regenwasseranlagen gebaut. Wenn das Entwässerungssystem fertiggestellt ist, kommt der Überbau auf die Straße. Von Mitte Juli bis Ende August sollen die Geh- und Radwege erneuert werden. Parallel zu den üblichen Bauarbeiten wird der Bereich derzeit auch auf Kampfmittel untersucht. In der Planung habe es den Hinweis gegeben, dass für die Strecke ein Verdacht für die Existenz von Munition vorliegt. "Bis jetzt haben wir noch nichts gefunden", sagt Anke Schlosser. Die Bauarbeiten lägen daher auch voll im Zeitplan. "Die Verkehrsfreigabe ist nach wie vor für den 30. September geplant", macht Anke Schlosser Anwohnern und Autofahrern, die die Umleitung in Kauf nehmen müssen, Mut. Ähnlich optimistisch klingen die Aussichten für ein planmäßiges Ende der Bauarbeiten am Knotenpunkt B 169/B 156 in Richtung Lieske. Hier erfolgen derzeit die Markierungsarbeiten. Der Verkehr läuft mit Wartezeiten an der Baustellenampel auf einer Spur entlang. Ende Juni beginnt der Ausbau der nächsten Kreuzung an der B169/B 96 in Richtung Großräschen. Auch hier soll eine Baustellenampel den Verkehr auf einer Spur vorbeileiten.

Für Pendler und Berufskraftfahrer, die durch Allmosen müssen, um ans Ziel zu kommen, wird es ab dem 10. Juli zu Verzögerungen kommen. Ab diesem Zeitpunkt soll die Allmosener Ortsdurchfahrt komplett gesperrt werde, um einen Regenwasserkanal neu zu verlegen. Die Umleitung aus Richtung Cottbus führt ab Lindchen über die Landestraßen 531 und 53 nach Großräschen. Der Schwerlastverkehr soll möglichst auf die Autobahn ausweichen. Abgeschlossen sein soll diese Baumaßnahme bis zum 30. September.

OSL-Landrat Siegurd Heinze (parteilos) hat angekündigt, die Zeit vor, während und nach der Allmosener Vollsperrung zu nutzen, um den Fahrzeugverkehr in diesem Bereich messen zu lassen.