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| 02:55 Uhr

Automatisch frische Luft

Eine regelmäßige Frischluftzufuhr ist entscheidend für die Gesundheit der Bewohner und des Hauses selbst: Verbrauchte Luft kann entweichen, mit ihr verschwinden auch unangenehme Gerüche, und schließlich reguliert kräftiges Lüften die Feuchtigkeit. Das wirkt vorbeugend gegen Schimmelbildung an den Wänden. djd

Wer diese Vorteile nutzen will, muss nicht permanent per Hand lüften - sondern kann ganz einfach lüften lassen. Automatische Lüftungsanlagen sorgen stetig und ohne Zutun der Bewohner für den gewünschten Luftaustausch. Besonders wichtig ist diese Funktion in energieeffizienten Neubauten sowie in gedämmten Altbauten mit ihren immer dichteren Gebäudehüllen. "Wegen der energetischen Anforderungen zur Luftdichtigkeit ist ein ausreichender Austausch durch die Fugenlüftung nicht mehr sichergestellt", erklärt Annett Wettig, Geschäftsführerin eines deutschen Lüftungsspezialisten.

Daher schreibt die aktuelle Energieeinsparverordnung (EnEV) sogar vor, dass der hygienische Mindestluftwechsel sichergestellt werden muss. Gerade im Altbau bieten sich dazu dezentrale Systeme an. Bewährt hat sich für einen gründlichen Luftaustausch beispielsweise die Querlüftung. Dabei arbeiten zwei Lüfter im Parallelbetrieb. Ein Gerät saugt frische Luft an, filtert sie und gibt die saubere Luft ins Zimmer, der zweite Lüfter führt die verbrauchte Luft gleichzeitig ab. Zusätzlich sollten die Systeme über einen Keramik-Wärmespeicher zur Wärmerückgewinnung verfügen: So geht beim Lüften keine Heizwärme verloren. Die Geräte sorgen auch für saubere Luft. Weniger allergieauslösende Pollen und Staub gelangen in die Wohnräume.