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| 11:57 Uhr

Autobahnrüpel aus OSL auf Phantombild erkannt

FOTO: NIKOLAS HOFFMANN | Fotolia (133835310)
Senftenberg. Mit einem Phantombild hat die Polizei aus Sachsen-Anhalt vor zwei Wochen einen Autofahrer aus dem OSL-Kreis gesucht. Er soll im vergangenen Oktober auf der A2 einen Polizisten verletzt haben. Nun gibt es erste Hinweise. bob

Die Polizei in Sachsen-Anhalt schildert den Vorfall auf der A2 so: Eine Polizeistreife hatte den Verkehr am 4. Oktober gegen 23.30 Uhr für einen Einsatz angehalten. Der Fahrer eines Mercedes war mit der polizeilichen Maßnahme nicht einverstanden. Er betätigte permanent die Lichthupe und versuchte, am stehenden Verkehr vorbeizufahren. Ein 51-jähriger Polizeibeamter stoppte den Mann und sprach ihn durch das geöffnete Fenster der Beifahrertür an. Dieser beschleunigte sein Fahrzeug und schleuderte den Beamten auf die Fahrbahn. Der Polizist erlitt schwere Verletzungen. Der Unfallfahrer setzte seine Fahrt ungehindert fort.

Eine Öffentlichkeitsfahndung mit Phantombild soll nun Klarheit bringen, wer der Fahrer mit OSL-Kennzeichen war. Vor zwei Wochen wurde das Bild auch in der RUNDSCHAU veröffentlicht. Daraufhin gab es offenbar mehrere Anrufe von Bürger bei der Polizei. "Es sind bisher drei Hinweise eingegangen, welche als gut eingestuft werden", bestätigt Polizeisprecher Marc Becher. Die Ermittlungen laufen noch. "Bisher konnte noch kein Tatverdächtiger ermittelt werden", so Becher.

Die Polizei bittet weiter Zeugen, sich zu melden. Sachdienliche Hinweise nimmt das Autobahnpolizeirevier Börde unter der Telefonnummer 039204/72-0 oder jede andere Polizeidienststelle an.

Den Aussagen der beteiligten Polizisten zufolge soll der Gesuchte zwischen 55 und 60 Jahre alt sein, mit kurzem graumeliertem Haar, mit kantiger Kopfform und Drei-Tage-Bart. Die Person trug eine Sehbrille mit vermutlich rundem Metallgestell und war mit einem hellen Hemd bekleidet.