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| 01:23 Uhr

Auf dem Drahtesel durch die Guteborner Flur

Erstmals waren die Mitglieder der Quellengemeinschaft Guteborn auf gemeinsame Radwanderung durch die Guteborner Flur gegangen.
Erstmals waren die Mitglieder der Quellengemeinschaft Guteborn auf gemeinsame Radwanderung durch die Guteborner Flur gegangen. FOTO: privat
Annett Pavlik vom Quellenverein Gutborn berichtet von der jüngsten Radtour des Vereins: Getreu ihrem Motto „Vom Dorf – für’s Dorf“ veranstaltete die Quellengemeinschaft Guteborn kürzlich eine erste geführte Radwanderung durch die privat

Guteborner Flur. Nach einer kurzen Eröffnung durch den Vereinsvorsitzenden Klaus Gruszczynski und den Revierförster des Peickwitzer Reviers, Harald Konczak, fuhren 44 Teilnehmer unterschiedlichen Alters von der alten Schmiede zuerst zum Weinbergsteich. Anschließend führte die Radtour auf dem alten Weg Guteborn-Peickwitz zum ehemaligen Werk III der Hohenbockaer Glassandwerke. Über den Sandschachtweg ging es bis zur Einfahrt Rohatsch wiese. Auf Initiative des Vereins war dort ein Imbiss vorbereitet worden. Nach der Stärkung führte die Rundfahrt über den alten Weg Guteborn-Hohenbocka und wurde auf dem neuen Radweg Richtung Guteborn vollendet.
Während der an verschiedenen Stellen eingelegten Stopps übermittelte Herr Konczak kompetent und witzig Wissenswertes über den Naturschutz und notwendige Waldanbaumaßnahmen. Aber auch die Waldbewirtschaftung nach Naturkatastrophen, wie zum Beispiel der Sturm Kyrill, war ein Thema. Darüber hinaus fanden die Flächen der Stiftung Naturschutz-Fonds Brandenburg und deren Bestimmung großes Interesse bei allen Teilnehmern. Durch diese Radwanderung konnte nicht nur das dörfliche Leben Gu teborns bereichert, sondern auch das Interesse für den Naturschutz in eigener unmittelbarer Umgebung geweckt und gefördert werden. Der Grundstein für eine neue Tradition im Ort ist somit gelegt.
An dieser Stelle nochmals ein herzlicher Dank an Revierförster Harald Konczak für seine interessanten Ausführungen.