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| 15:12 Uhr

Volksfest
Arnsdorfer suchen die stärksten Landwirte

 Hier ist Nico Jurisch aus Arnsdorf beim Bauerndreikampf zu sehen. Am Ende landete der 31-Jährige im Mittelfeld.
Hier ist Nico Jurisch aus Arnsdorf beim Bauerndreikampf zu sehen. Am Ende landete der 31-Jährige im Mittelfeld. FOTO: Mirko Sattler
Arnsdorf. Der 28. Pferde- und Bauermarkt präsentiert sich mit neuen Angeboten. So wird genagelt und gesägt. Von Mirko Sattler

(sam) Wer in Arnsdorf stärkster Bauer werden will, muss geschickt sein. Denn Nageln, Mistgabel-Dart und Sägen sind die drei Disziplinen, in denen die Macher des 28. Pferde- und Bauernmarktes die tüchtigsten Landwirte suchen. „Über 20 Teilnehmer wollen sich messen. Derzeit sind die Bestzeiten beim Sägen 28 Sekunden, beim Nageln vier Schläge und beim Mistgabel-Dart 40 Punkte“, sagt Mark Lange vom Dorfklub.

Unter den Teilnehmern befindet sich Nico Jurisch. „Beim Mistgabel-Dart kommt es auf die Lage der Gabel an. Sie darf nicht verkantet sein und muss gerade geworfen werden“, verrät der 31-jährige Arnsdorfer, der mit elf Schlägen, 25 Punkten und 1,08 Minuten beim Sägen am Ende im guten Mittelfeld liegt.

Zu den neuen Ideen gehört auch das Kochen über offenem Feuer. Eine Jury ermittelt die beste Speise der vier Teams. Im Angebot sind Arnsdorfer Fischsuppe, Lausitzer Soljanka sowie eine Hühner- und eine Gulaschsuppe.

„Die Teilnehmer müssen mindestens 20 Portionen kochen. Damit sorgen wir für das Abendbrot“, erklärt Protagonist Uwe Graszczynski. Für ihre Portionen Soljanka schnippeln Christine Jacobi, Christina Döhring, Sabine Mandel und Marion Langhammer vom Team Dorfaue viele Schüsseln Gurken, Zwiebeln, Fleisch und Tomaten. „Wir sind zwar gute Hausfrauen, aber über offenem Feuer haben wir noch nie gekocht“, kommentiert Christine Jacobi.

 Hier ist Nico Jurisch aus Arnsdorf beim Bauerndreikampf zu sehen. Am Ende landete der 31-Jährige im Mittelfeld.
Hier ist Nico Jurisch aus Arnsdorf beim Bauerndreikampf zu sehen. Am Ende landete der 31-Jährige im Mittelfeld. FOTO: Mirko Sattler