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| 16:16 Uhr

Arbeitskreis tagt zum Heide-Restloch

Senftenberg/Hosena. Senftenberg/Hosena. Die Sorge der Hosenaer, dass durch das Überleiten von ungereinigtem Wasser aus dem sächsischen Heide-Restloch nach Brandenburg eine gefährliche Arsen-Fracht in die Oberflächengewässer des Ortes gelangt, ist unbegründet.

Das erklärt Manfred Kolba, der Leiter für den Sanierungsbereich Lausitz der Lausitzer und Mitteldeutschen Bergbau-Verwaltungsgesellschaft (LMBV). Nur wenig Wasser sei abgelassen worden. Große Mengen seien nicht mehr zu erwarten. Der Wasserstand im oberen Restloch, in dem früher Industrieabfälle aus der Aluminiumproduktion des Lautawerkes eingelagert wurden, liege nur noch wenig über dem kritischen Punkt. Nur bei Starkniederschlägen müssten noch größere Mengen abgepumpt werden, um den Bau des neuen Stützdammes von 300 Metern Länge, 60 Metern Breite und einer Tiefe von bis zu 30 Metern realisieren zu können. "Die Ausleitparameter von Arsen liegen unter 0,001 Milligramm je Liter", sagt Manfred Kolba.

Der Abschlussbetriebsplan für das brandenburgische Heide-Restloch IV ist ein Thema des heute tagenden Arbeitskreises Braunkohle für das Sanierungsgebiet Meuro/Seengebiet. KaWe

Arbeitskreis Senftenberg des Braunkohleausschusses Mittwoch, 5. Februar, 15.30 Uhr, Großer Sitzungssaal des Rathauses Senftenberg