Das bestätigt Verbandsvorsteher Volker Mielchen. Nahe der Ortslage Lieske soll nach der bergbaulichen Sanierung des Tagebau-Restkraters Sedlitz ein öffentlicher Stand am neuen See entstehen. Für die Böschung sind die Bergbau-Experten zuständig. Aus dem Braunkohlesanierungstopf (Paragraf 4 - Landesmittel für die Folgenutzung) sollen dafür Mittel beschafft werden. Etwa 1,2 Millionen Euro werden benötigt. Der Seenland-Zweckverband stellt in den Jahren bis 2018 die kommunalen Eigenmittel bereit, um die Basis-Infrastruktur am Nordufer des Sedlitzer Sees für ein neues Badeparadies herzustellen. Für Feriendomizile am Wasser sollen in Lieske dann private Investoren gefunden werden. Derzeit sind am Nordufer bereits Parkplätze und ein Sani-tärgebäude im Bau.