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Senftenberg
Ein Arbeitsausflug in die preisgekrönte digitale Welt

Im Gespräch mit Mitarbeitern im Bereich Vertrieb der ZEDAS GmbH, hier mit Didac Ponseti Scheffle aus Barcelona (r.): Senftenbergs Bürgermeister Andreas Fredrich, Bärbel Weihmann vom Bereich Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung OSL, Geschäftsführer Wolfgang Jahn und Landrat Siegurd Heinze (v.l.).
Im Gespräch mit Mitarbeitern im Bereich Vertrieb der ZEDAS GmbH, hier mit Didac Ponseti Scheffle aus Barcelona (r.): Senftenbergs Bürgermeister Andreas Fredrich, Bärbel Weihmann vom Bereich Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung OSL, Geschäftsführer Wolfgang Jahn und Landrat Siegurd Heinze (v.l.). FOTO: Landkreis OSL
Senftenberg. Das Software-Unternehmem Zedas in Senftenberg überzeugt auch mit gesellschaftlichem Engagement.

Im Rahmen seiner regelmäßigen Unternehmensbesuche ist Landrat Siegurd Heinze (parteilos) bei der Zedas GmbH in Senftenberg zu Gast gewesen. Das Software-Unternehmen hatte erst vor wenigen Tagen mit einer besonderen Auszeichnung für Aufsehen gesorgt: Denn Zedas-Geschäftsführer Wolfgang Jahn und sein Team konnten als eines von insgesamt sechs Unternehmen den renommierten „Zukunftspreis Brandenburg“ entgegennehmen.

Mehr als 60 Unternehmen hatten sich um diesem Preis beworben. Die ZedasS GmbH überzeugte die Jury letzten Endes nicht nur mit ihrem unternehmerischen Handeln, sondern auch durch das gesellschaftliche Engagement vor Ort und die gelebte Zusammenarbeit mit der BTU Cottbus-Senftenberg, etwa in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie Ausbildung.

Das Unternehmen ZEDAS existiert seit 1990. Bis 2015 es noch unter dem Namen „PC- Soft“, dann folgte die Umfirmierung. Die Senftenberger entwickeln und implementieren Softwareprodukte für das Logistikmanagement von Schienenverkehren und für das Anlagenmanagement von Fahrzeugflotten und technischen Anlagen. „Projektmanagement und Beratung, Konzeption und Installation, Schulung der Mitarbeiter, Support und Wartung - das alles gehört zum Umfang bei Zedas getreu unserem Motto ‚alles aus einer Hand’“, erklärte Geschäftsführer Wolfgang Jahn. Zu den Kunden des Unternehmens zählen namhafte Bahn- und Verkehrsunternehmen sowie Unternehmen der Industrie im In- und Ausland.

Zedas-Standorte gibt es heute auch in Düsseldorf und dem schweizerischen Thun. Letzteres Land zählt neben Deutschland zu den Hauptabsatzmärkten. Generell schreibe man sich für die Zukunft das Erschließen neuer Märkte, aktuell beispielsweise des skandinavischen Marktes, auf die Fahne.

75 Mitarbeiter zählt das Unternehmen heute. Viele der zum Großteil sehr jungen Mitarbeiter stammen aus der Region. Aber auch Mitarbeiter mit ausländischen Wurzeln arbeiten hier, wie das Beispiel des jungen Spaniers Didac Ponseti Scheffle zeigt, der seit sechs Wochen den Vertrieb unterstützt. Neue Gesichter seien jederzeit willkommen, versichert Wolfgang Jahn. Aus diesem Grund werbe man gut und gern um Nachwuchs. So bilde das Unternehmen in jedem Jahr aus, biete zusätzlich die Möglichkeit zum dualen Studium und eröffne jungen Akademikern gute Berufseinstiegschancen.

„Zedas ist ein gut aufgestelltes, international agierendes Unternehmen mit festen Wurzeln in der Region. Die Mitarbeiter sind Experten auf ihrem Gebiet. Junge Absolventen erhalten hier gute Einstiegschancen und spannende berufliche Perspektiven, so werden Fachkräfte in der Heimat gehalten“, lobte Landrat Siegurd Heinze das Unternehmen nach seinem Besuch.

(cw)