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| 14:45 Uhr

Polizei bittet um Mithilfe
Giftköder in Schipkau und Klettwitz

Symbolbild: Tiere, die derart präparierte Köder verschlucken, gehen jämmerlich zugrunde.
Symbolbild: Tiere, die derart präparierte Köder verschlucken, gehen jämmerlich zugrunde. FOTO: Roman Märzinger / fotolia
Schipkau/Klettwitz. Giftköder und mit Reißzwecken und Nägeln manipulierte Hundeleckerlis haben Tierfreunde in Schipkau in Angst und Schrecken versetzt. Jetzt ermittelt die Kriminalpolizei.

Anfang Juli waren die sorgfältig präparierten Leckerli sowohl an Tatorten in Schipkau als auch in Klettwitz aufgetaucht. Mehrere Beweisstücke sind bei Revierpolizistin Manja Seemann im Schipkauer Seniorenclub abgegeben worden.

Befeuert wurde die Sorge unter den Hundehaltern zudem vom rätselhaften Tod eines jungen Appenzeller Sennenhundes einer Familie in Schipkau. Im Raum steht der schlimme Verdacht, dass der junge Rüde Opfer eines Giftköder-Anschlages geworden ist.

Senftenberger Kriminalisten ermitteln sehr intensiv, wie Polizeisprecherin Ines Filohn auf Nachfrage bestätigt. Weil der entscheidende Hinweis zum Durchbruch aber bisher trotz der Beweisstücke fehlt, werden die Schipkauer nochmals eindringlich gebeten, sachdienliche Hinweise unbedingt auf der Polizeiinspektion Senftenberg unter Telefon 03573 880 oder bei der zuständigen Revierpolizistin zu geben. „Wer etwas beobachtet oder gefunden hat, sollte sich schnell melden“, bittet die Polizeisprecherin um Unterstützung aus der Bevölkerung. Parallel dazu wird derzeit von Schipkaus Bürgermeister Klaus Prietzel (CDU) geprüft, ob die Gemeinde für Hinweise, die zum Hundehasser führen, eine Belohnung aussetzt.

(ab)