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Angst und Hoffnung zugleich in Allmosen

Ab Donnerstag gilt's: Die Umleitung für die Vollsperrung in Allmosen bis 30. September führt über Lindchen (Bild) und Großräschen.
Ab Donnerstag gilt's: Die Umleitung für die Vollsperrung in Allmosen bis 30. September führt über Lindchen (Bild) und Großräschen. FOTO: Jan Augustin
Allmosen. Auszeit in Allmosen: Bis Ende September sind die Einwohner befreit von lärmenden Lastern und Autos. Ab Donnerstag ist die Ortsdurchfahrt voll gesperrt. Jan Augustin

Die Straße bekommt Flüsterasphalt. Regenwasserkanal und Gullideckel werden neu verlegt. Für Ortsvorsteher Bernhard Demuth ist das erst einmal ein gutes Zeichen. Er hofft auf erholsame Nächte mit durchgehendem Schlaf. "Die Straßensanierung tut Not. Es wird sich zeigen, ob es etwas bringt." Außerdem hofft er darauf, dass der Transit-Verkehr die Einsicht gewonnen hat, auch nach den Bauarbeiten die Strecke über die Autobahn zu wählen. Trotz dieses optimistischen Ausblickes schwappt gleichzeitig auch eine Portion Angst durch den Ort, sagt Demuth. Befürchtet werde, dass mit der Sanierung das wichtigste Ziel - der Baustart der Ortsumfahrung - noch weiter ins Hinterland gerate. "Müssen wir jetzt noch weitere zehn Jahre mit Lärm leben?", fragt der Ortsvorsteher. Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD) habe ihm bei einem Treffen in der Vorwoche zumindest zugesichert, dass die Planungen für die Ortsumfahrungen auf der B 169 zwischen Cottbus und Allmosen beschleunigt würden.

Nun aber gilt ab Donnerstag erst einmal die Umleitung über Lindchen und Großräschen. Der Lkw-Verkehr soll indes über die Autobahn ausweichen.