Ein Feuer hat dort die Traditionsbäckerei Axel Günther zerstört, in der in den Tagen vor  Heiligabend täglich Hunderte der überregional sehr beliebten Frauendorfer Königsstollen gebacken werden. Sämtliche Feuerwehren aus dem Süden des Landkreises waren die ganze Nacht lang mit 100 Kameraden im Einsatz. Das Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus konnte verhindert werden. Der Bäckermeister (52) kam mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Seine Ehefrau Michaela wurde nur leicht verletzt.

Die abgebrannte Bäckerei ist eine Schock-Nachricht, die sich in den sozialen Netzwerken noch in der Nacht zum Sonntag verbreitet hat. „Die Anteilnahme am Schicksal der Familie Günther ist riesig“, bestätigt Frauendorfs Bürgermeister Mirko Friedrich in einem ersten Telefonat mit der RUNDSCHAU. Von Anwohnern, Freunden und Vereinen sind bei ihm schon zahlreiche Hilfsangebote eingegangen.

Auch in der Schreckensnacht haben die Nachbarn eng zusammengehalten. „Sie haben für die Retter Kaffee gekocht und sanitäre Anlagen zur Verfügung gestellt“, bedankt sich der Bürgermeister für das außerordentliche Engagement der Frauendorfer. Er zeigt sich davon überzeugt, dass das Dorf zusammenrücken wird, wenn es in den nächsten Tagen und Wochen darum geht, der Bäckersfamilie beim Wiederaufbau zu helfen.

Mit 20 Mitarbeitern ist die Traditionsbäckerei eine der größten, und mit Abstand die bekannteste Firma im Dorf. Die Erfolgsgeschichte der Bäckerei ist unglaublich. Der dort produzierte Frauendorfer Königsstollen wird bis nach Frankreich, Kalifornien und in die Türkei geliefert. Von der Bäckerei wird auch das Klinikum Niederlausitz mit den beiden Krankenhäusern in Senftenberg und Lauchhammer beliefert.

Am Sonntag haben Kriminaltechniker der Polizei erste Spuren vor Ort gesichert. Da die Bäckerei nach dem Feuer einsturzgefährdet ist, dauert die Ursachenermittlung an.

Die große Anteilnahme nach der Brand-Tragödie hat sich im Verlauf des Sonntags in sozialen Netzwerken weiter fortgesetzt. „Oh je! Und das vor Weihnachten. Ich wünsche allen viel Kraft, eine gute ausreichende Versicherung, nette und verfügbare Handwerker – dann geht’s auch irgendwie weiter“, heißt es beispielsweise auf der RUNDSCHAU-Facebook-Seite.

Hier ein Auszug aus weiteren dort geposteten Kommentaren: „So ein toller Bäcker. Jedes Wochenende haben wir von dort Brötchen geholt. Viel Kraft an alle, auf dass sie schnell Unterstützung bekommen.“ „Oh nein, unser Lieblingsbäcker. Viel Kraft!“ „Und das auch noch im Weihnachtsgeschäft! Wünsche der Familie viel Kraft, Kopf hoch!“ „Ach du meine Güte. Jetzt zum Hauptgeschäft. Ich kaufe dort immer sehr gern ein. Man kann der gesamten Belegschaft nur viel Kraft wünschen und viel Mut zum Neuaufbau. Ich hoffe, euch wird geholfen und ihr bekommt viel Unterstützung.“

Spendenkonto

Das Amt Ortrand hat am Montag ein Spendenkonto für Familie Axel Günther eingerichtet:
Kontoinhaber: Amt Ortrand

IBAN: DE02 1805 5000 0380 0356 50
Verwendungszweck: Spende Familie Axel Günther

Foto: Mirko Sattler/  In der Nacht vom 15.12. zum 16.12. 2018 brannte es in der Traditionsbäckerei Axel Günther in Frauendorf ( OSL). Feuerwehren aus dem Amt Ortrand, aus Lauchhammer und aus Senftenberg ( alle OSL) eilten zum Löschen.  Bis 3 Uhr morgens zogen sich die Löscharbeiten hin. Früh um 9 Uhr wurde die Brandstelle an die Brandermittler der Polizei übergeben, die nun die Ursache ermittelt. Die Eigentümer wurden von einem Notfallseelsorgerteam betreut. Ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus konnte verhindert werden,  jedoch ein übergreifen auf den Dachstuhl der Bäckerei nicht. Das Wohnhaus blieb bewohnbar. Schon von weitem waren die Rauchwolken zu sehen. Rund 13 Fahrzeuge waren am Einsatzort. Anwohner berichten, das es zuerst im Lager gebrannt haben soll.

Bildergalerie Foto: Mirko Sattler/ In der Nacht vom 15.12. zum 16.12. 2018 brannte es in der Traditionsbäckerei Axel Günther in Frauendorf ( OSL). Feuerwehren aus dem Amt Ortrand, aus Lauchhammer und aus Senftenberg ( alle OSL) eilten zum Löschen. Bis 3 Uhr morgens zogen sich die Löscharbeiten hin. Früh um 9 Uhr wurde die Brandstelle an die Brandermittler der Polizei übergeben, die nun die Ursache ermittelt. Die Eigentümer wurden von einem Notfallseelsorgerteam betreut. Ein Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus konnte verhindert werden, jedoch ein übergreifen auf den Dachstuhl der Bäckerei nicht. Das Wohnhaus blieb bewohnbar. Schon von weitem waren die Rauchwolken zu sehen. Rund 13 Fahrzeuge waren am Einsatzort. Anwohner berichten, das es zuerst im Lager gebrannt haben soll.