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| 02:53 Uhr

Alternative Energiegewinnung

Die Pappelsprösser werden geschreddert.
Die Pappelsprösser werden geschreddert. FOTO: Leserfoto
Leser schreiben. Schüler der Geschwister-Scholl-Oberschule mit Primarstufe Ruhland berichten über den Fortgang eines Projektes, das sie im März als Sechstklässler begonnen haben: Im Projekt "Energie erleben - Energieholz" haben wir im März Pappelstecklinge gepflanzt.

In diesem Monat folgte der zweite Schritt – Ernte und Energiegewinnung. In dem halben Jahr sind die Pappeln 50 bis 63 Zentimeter gewachsen, nun wurden sie mit einer Gartenschere geerntet. Im Wirtschaftsleben darf die Pappel drei Jahre wachsen, hat dann einen Durchmesser von etwa zehn Zentimetern und wird maschinell abgesägt. Unsere Pappeln verarbeitete ein Häcksler zu Hackschnitzeln. Damit wollten wir in einem speziellen Miniheizkraftwerk Energie erzeugen und Wasser für Tee erhitzen. Natürlich ließen sich die frischen Späne nicht entzünden. Das bewirkte lange Gesichter und Enttäuschung. Doch Herr Theiler vom Verein "Biomasse Schraden" hatte das bedacht und trockene Hackschnitzel mitgebracht. Bald dampfte das Wasser im Kessel; für das Erhitzen von einem Liter wurden fünf Minuten gebraucht. Normalerweise werden die Pappeln in Winter geerntet. Sie haben dann die Blätter verloren. Diese dienen als Dünger und verhindern das Verunkrauten der Plantagen. Die Holzplantage aus der Gegend von Tettau versorgt das Wasserschloss Großkmehlen mit den zur Wärmeerzeugung notwendigen Hackschnitzeln.