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| 01:00 Uhr

Alten Brauereikeller in Großräschen freigelegt

Großräschen.. Auf einer Großbaustelle sind Überraschungen nichts Ungewöhnliches. Diese Binsenweisheit kann Jutta Schulz, Großräschens Chefin im Bauamt, derzeit kopfnickend bestätigen.

Altehrwürdige Kellergewölbe und zwei im Wege liegende Trinkwasserleitungen behinderten seit Mitte Oktober eine rasche Sanierung der Straßenkreuzung am „Kurmärker“ .
Fest steht daher, dass sich der komplette Ausbau der See- und Calauer Straße entlang des Marktes noch bis ins Frühjahr hinzieht. „Die Stadt wird den letzten Abschnitt in der Calauer Straße vom Markt bis zum Abzweig Gartenstraße definitiv erst im Jahr 2006 eröffnen“ , erklärte Bauamts chefin Schulz. Bleibt der Wettergott mit der IBA-Stadt im Bunde, könnte die Kreuzung am „Kurmärker“ vielleicht Weihnachten wieder befahrbar sein.
Dicke Mauerreste im Erdreich riefen in den letzten zwei Wochen an der nordwestlichsten Ecke des Marktes die Archäologen auf den Plan. Dadurch verzögerten sich in der Seestraße der Weiterbau am neuen Regenwasserkanal. „Beim Schachten kam der Eiskeller der alten Brauerei zum Vorschein“ , nannte Räschens Bauamtschefin erst jetzt die Vermutung der Experten.
Seit Mittwoch verfüllen die Bauleute die Hohlräume der alten Gewölbe. Probleme bereitet auch der Einbau eines Abwasserschachtes auf der aufgebuddelten Kreuzung. Zwei „dicke“ Versorgungs adern des Wasserverbandes Lausitz kreuzen den unterirdischen Weg und müssen jetzt aufwändig verlegt werden.
Die umfangreiche Sanierung der alten Tankstellenbereiche auf der südlichen Marktseite ist derweil in anderthalb Woche wohl Geschichte. Sobald die Bauarbeiter das neue Betonpflaster in der Kirchallee verlegt haben, geht die Route Kirchallee - Bahnhofstraße - Gartenstraße als Umfahrung der gesperrten Kreuzung am „Kurmärker“ in Betrieb. (os)