Damit erfüllt sich der letzte Wunsch von Ex-Bewohner Egon Gückel. In seiner emotionalen Rede danke er allen Mitstreitern, die an der Seite der Betroffenen waren. „Der Tag des Auszugs war einer der schlimmsten in meinem Leben. So einen möchte es nie wieder geben. Mit der Familie zwar vereint, saß ich auf der Gartenbank und habe geweint. Der Auszug ging an mir vorbei, mir war alles einerlei. Die Herren der Kommune und Politik zogen sich sehr schnell zurück. Liebe Grubenteichler bleibt euch alle gewogen, uns hat man lange belogen. Ich habe noch einen Wunsch. Ehe ich die Welt verlasse und bin allein, ich wünsche mir eine Tafel oder

einen Stein", so Egon Gückel in seiner Rede, die er in Form eines Gedichtes formulierte, für das er sehr viel Beifall erhielt. Der Stein, mit der Inschrift „Vieles kann man vergessen, die Heimat nicht. Wir erinnern an unseren Grubenteich. April 2016", hat nun einen würdevollen Platz am Grubenteich gefunden.

„Wir haben uns nun mit der Umsiedlung abgefunden und wohnen unweit der alten Siedlung. Die Aufstellung eines Gedenksteines ist eine gute Sache. So können wir uns alle regelmäßig hier treffen", resümieren Peter Prangerl und Dieter Habich, die seit den Jahren 2000 beziehungsweise 1983 am Grubenteich wohnten.