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Medizinische Versorgung
Als Landarzt in Schipkau zurück in der Heimat

Bürgermeister Klaus Prietzel, Mirko Müller, Dr. Gabriele Noack, Schwester Sabine Hoepfner sowie Elbe-Elster Klinikum-Geschäftsführer Michael Neugebauer (v.l.) bei der Eröffnung der Hausarztpraxis in Schipkau unter neuer Flagge.
Bürgermeister Klaus Prietzel, Mirko Müller, Dr. Gabriele Noack, Schwester Sabine Hoepfner sowie Elbe-Elster Klinikum-Geschäftsführer Michael Neugebauer (v.l.) bei der Eröffnung der Hausarztpraxis in Schipkau unter neuer Flagge. FOTO: Dunja Petermann/Elbe-Elster-Klin
Schipkau. Nachfolge in allgemeinmedzinischer Praxis in Schipkau gesichert.

Der neue Hausarzt Mirko Müller hat Schipkau die ersten einhundert Praxis-Tage hinter sich. „Das Team um den neuen Arzt in der Gemeinde ist gut eingespielt, die Räume sind frisch renoviert und der Fußbodenbelag in der Praxis ist quasi noch warm“, bestätigt das Elbe-Elster-Klinikum. 250 000 Euro wurden in die neue Zweigpraxis des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Elbe-Elster Elsterwerda investiert. Davon gingen rund 100 000 Euro in hochmoderne Medizintechnik und die Praxiseinrichtung. Die Außenanlagen und Parkplätze werden nach dem Winter hergerichtet.

In Schipkau hatte Dr. Gabriele Noack ihre allgemeinmedizinische Praxis nach mehr als 25 Jahren zum Juli an das MVZ des Elbe-Elster Klinikums übergeben. Damit nahm die fünfjährige Suche nach einem Nachfolger ein erfolgreiches Ende. „Gemeinsam mit allen Beteiligten sind wir stolz darauf, die medizinische Versorgung im ländlichen Raum sicherzustellen“, betont Michael Neugebauer, Geschäftsführer des Elbe-Elster Klinikums. „Dass die Nachfolge so unkompliziert organisiert werden konnte, ist ganz und gar nicht selbstverständlich und funktioniert nur gemeinschaftlich“, sagt er. Klaus Prietzel (CDU), der Bürgermeister der Gemeinde Schipkau, pflichtet ihm bei und erklärt: „Es haben alle am gleichen Strang in die gleiche Richtung gezogen.“ Er spricht sogar von einem „großen Meilenstein in Sachen Daseinsvorsorge“ für Schipkau.

Mirko Müller indes ist der Rummel um seine Person schon fast ein bisschen unangenehm. Der 38-jährige Familienvater freut sich auf die Tätigkeit in Heimatnähe. Im Süden des Landkreises Oberspreewald-Lausitz aufgewachsen, kehrte er nach dem Medizinstudium in Halle nach Guteborn zurück. Es folgten Stationen am Klinikum Niederlausitz sowie am Herzzentrum in Cottbus, bevor der Mediziner als Oberarzt ans Elbe-Elster Klinikum nach Finsterwalde ging. Gegenwärtig befindet sich Mirko Müller zusätzlich noch in der Ausbildung zum Gefäßspezialisten. Sein Wissen will er künftig auch anderen weitergeben, denn die MVZ-Praxis in Schipkau bildet nicht nur Medizinische Fachangestellte aus, sondern soll künftig auch Ausbildungspraxis für junge Mediziner sein.

(kw)