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| 21:23 Uhr

Lindenau
Alleebäume fallen für neuen Gehweg in Frauendorf

Für den Bau eines Gehweges mussten in Frauendorf alte Alleebäume weichen. Die Gemeinde will in der Zukunft den Alleecharakter aber wieder herstellen - hat eine eigene Alleenkonzeption erstellt.
Für den Bau eines Gehweges mussten in Frauendorf alte Alleebäume weichen. Die Gemeinde will in der Zukunft den Alleecharakter aber wieder herstellen - hat eine eigene Alleenkonzeption erstellt. FOTO: Steffen Rasche
Frauendorf. Für die Verkehrssicherheit im Ort war das Fällen der alten Linden nicht zu umgehen. Der Bau soll Ende Mai abgeschlossen sein.

In Frauendorf sind jetzt weitere Alleebäume an der Ortsdurchfahrt gefällt worden. Damit beginnt offiziell der Ausbau von rund 640 Metern Gehweg entlang der Kreisstraße. „Der neue Gehweg ist für unseren Ort absolut notwendig“, sagt Bürgermeister Mirko Friedrich. Der Verkehr auf der Straße als Zubringer zur Autobahn habe immer mehr zugenommen. Kinder und Erwachsene sollen im Ort sicher unterwegs sein können.

Im Zuge der Gehwegspläne sei es nicht zu vermeiden gewesen, die alten Linden im Ort zu fällen. „Ihre Standfestigkeit würde durch den Bau des Gehweges nochmals herabgesetzt“, erklärt Friedrich. Eine Ersatzpflanzung für die Bäume wollen die Frauendorfer entlang der Lindenauer Straße platzieren.

Die Gemeinde Frauendorf hofft nun, dass in der nahen Zukunft auch die Kreisstraße innerörtlich ertüchtigt wird. „Der Landkreis hat das für 2020 angekündigt“, nennt der Bürgermeister den avisierten Termin. Die Straße weist enorme Unebenheiten auf, die bei starkem Verkehr Erschütterungen in den anliegenden Häusern und Lärm hervorruft.

Im Zusammenhang mit dem Straßenbau solle dann auch die Baumallee erneuert werden - das die Gemeinde schon vor Jahren in einer Alleenkonzeption festgeschrieben hat. Für die Verbesserung der Verkehrsverhältnisse in der Kommune hat Frauendorf eine Zuwendung des Landes Brandenburg erhalten. Der Bau des Gehweges ist mit 125 000 Euro veranschlagt und soll im Mai beendet sein.

Die alten Linden waren teilweise auch schon morsch.
Die alten Linden waren teilweise auch schon morsch. FOTO: Mirko Friedrich / LR
(cw)