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| 02:44 Uhr

Alle Kindertagesstätten jetzt topp und das Boot Schwarzheide weiter in Fahrt

Zum Jahreswechsel schaut die RUNDSCHAU auf das Jahr 2015 zurück und in das neue Jahr hinein. Heute mit Christoph Schmidt (parteilos), dem Bürgermeister der Stadt Schwarzheide.

Auf welche Erfolge des vergangenen Jahres schauen Sie mit besonderer Freude zurück?
Das beendete Jahr war ein sehr bewegtes, indem wir viel Positives auf den Weg gebracht haben. Ich denke an die Komplettsanierung der Kindertagesstätte "Villa am Wald" in Schwarzheide-Ost, die in etwa einem Jahr Bauzeit fertiggestellt wurde. Das Ergebnis dieser Sanierung kann sich wirklich sehen lassen. Damit haben sich alle vier Schwarzheider Kindertagesstätten prächtig entwickelt. Und neben den Kindereinrichtungen sichern zwei engagierte Tagesmütter in Schwarzheide die Betreuung unserer Jüngsten ab.

Zufriedenstellend ist auch der Verlauf der Arbeiten am vom Sturm beschädigten Turnhallendach unserer Grundschule. Bis Ende Februar sollen die noch offenen Arbeiten realisiert sein, so dass die Halle planmäßig im März wieder zur Nutzung freigegeben werden kann. Unkompliziert ist uns vor allem Ronny Wagner von der Ostarena Lauchhammer bei der Absicherung des Schulsportes für unsere Grundschüler hilfreich gewesen. Die Halle steht kostenfrei zur Verfügung. Das ist nicht selbstverständlich und verdient unseren Dank.

Ein sehr gutes Stück sind wir im Jahr 2015 auch mit der Erneuerung zahlreicher Straßen, Gehwege und Straßenbeleuchtungen im Stadtgebiet vorangekommen.

Mit der Fertigstellung unserer Friedhöfe, und hierauf bin ich auch besonders stolz, verfügt die Stadt Schwarzheide jetzt über würdevolle Ruhestätten.

Welche Probleme konnten noch nicht oder nur zur Unzufriedenheit der Stadt gelöst werden?
Konkret steht nichts im Fokus. Natürlich wünsche ich mir hin und wieder, dass die "Mühlen" etwas schneller mahlen und man schneller sicht- und greifbare Ergebnisse erhält. Es ist jedoch

auch wichtig, dass politische Entscheidungen auf Einsicht und Erkenntnis beruhen. Um möglichst vielen Menschen die Möglichkeit zu geben, sich in den Entscheidungsprozess unserer erfolgreichen Stadt zu integrieren. Die Komplexität fordert besonders die Stadtverordneten.

Vor welchen besonderen Herausforderungen stehen Sie im neuen Jahr, und was wünschen Sie sich für deren Lösung?
Das Jahr 2016 beginnt, wie das Jahr 2015 endete. Erstes Großprojekt ist das "Hans-Fischer-Stadion". Hier wollen wir gleich im Februar mit der Baustelleneinrichtung beginnen. Auf dieses

Projekt freue ich mich in meiner zu Ende gehenden ersten Amtsperiode natürlich sehr. Und ich wünsche mir, diesen Stadionbau auch bis zum Ende begleiten zu dürfen. Das zweite Großprojekt ist die Errichtung "Haus der Begegnung" an der Grundschule Wandelhof. Auch das ist anspruchsvoll und wird uns über das gesamte Jahr begleiten. Weitergeführt wird die Entwicklung des Naherholungsgebietes am Süd- und Ferdinandsee gemeinsam mit den Bergbausanierern. Ein schwimmendes Klassenzimmer und Forschungslabor steht ganz oben auf der Agenda. Außerdem freue ich mich auf die Ankunft unseres Bootes "Schwarzheide", das derzeitig in der Werft "Wieker Boote" auf Rügen gebaut wird. Möglich geworden ist das durch die großzügige Unterstützung unseres Ehrenbürgers Dr. Hans-Hermann Dehmel.

Mit Christoph Schmidt

sprach Kathleen Weser.