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| 01:07 Uhr

Alle eure Sorgen werft auf Gott!

Gehören Sie zu den Menschen, die sich um alles Sorgen machen, liebe Leserinnen und Leser„ Sorgen, die zermürben“ Sorgen, die Sie mit noch so starker Willenskraft nicht los werden„ Oder gehören Sie zu den Glücklichen, die alle Dinge gelassen hinnehmen * evangelischer Pfarrer <br> im Ruhestand

können - in der Hoffnung, es wird schon alles gut werden“
Ja, das Sorgen hat einen steten Platz in uns. Dabei ist mir schon klar, dass es in den verschiedensten Bereichen unseres Lebens so etwas wie eine VOR-sorge geben muss. Und wie dankbar sind wir für alle FÜR-sorge, die wir selbst erfahren. Ebenso erfüllt sich unser Leben weithin in der Fürsorge für andere Menschen. Aber was machen wir mit den Sorgen, die uns quälen„
Das Bibelwort, das uns in der nächsten Woche begleiten möchte - und an allen Tagen unseres Lebens - heißt: „Alle eure Sorge werft auf ihn, denn er sorgt für euch“ . Alle eure Sorgen werft auf Gott! Wenn das nur so leicht ginge. In den vergangenen Wochen habe ich versucht, es zu tun. In einer Sorge, von der ich hier, Sie verstehen es, nichts Näheres sagen möchte. Eine wertvolle Hilfe waren mir zwei Liedverse. Der erste: „Er gebe uns ein fröhlich Herz, erfrische Geist und Sinn und werf' all Angst, Furcht, Sorg und Schmerz ins Meeres Tiefe hin.“
In meinem Herzen singe ich oft diesen Vers. Den zweiten Vers entdeckte ich, als ich in meinem Gesangsbuch blätterte. Ich hatte ihn mal rot angestrichen und an den Rand geschrieben: „Hat Gabi und Walter mir zum 70. Geburtstag geschrieben“ . Und diese Strophe geht so: „Was kränkst du dich in deinem Sinn und grämst dich Tag und Nacht“ Nimm deine Sorg und wirf sie hin, auf den, der dich gemacht.“
Aber warum erzähl' ich das? Vielleicht werden Sie ermutigt, Ihre Sorgen im Gebet Gott anzuvertrauen. „Die Sorge treibt mich ins Gebet. Und das Gebet treibt die Sorge wieder hinaus.“