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Abrissplan für Schrott-Immobilien am Stadteingang wird realistisch

Schwarzheide/Lauchhammer. Für den von Schrott-Immobilien des alten Bahnhofes der ehemaligen Brikettfabrik 67 gesäumten gemeinsamen Ortseingang der Nachbarstädte Lauchhammer und Schwarzheide eröffnet sich die Chance, in absehbarer Zeit für eine attraktive Ansicht sorgen zu können. Das bestätigt Christoph Schmidt (parteilos), der Bürgermeister der Stadt Schwarzheide. Kathleen Weser

Der Eigentümer sei ausfindig gemacht worden. Nunmehr liege auch ein Angebot für den Erwerb des Areals durch die öffentliche Hand vor, den Schwarzheide durchaus stemmen möchte. Die Kosten für den Abriss der Gebäude, die seit Jahren verfallen, werden allerdings auf etwa 130 000 Euro geschätzt. Im Koordinierungsrat der kommunalen Nachbarn soll nun nach einem Weg gesucht werden, den Schandfleck verschwinden zu lassen.

Den Kampf gegen den Verfall von herrenlosen und auch Immobilien, deren Eigentümer sich um den Zustand der Gebäude nicht kümmern, hatte Schwarzheide bereits vor Jahren aufgenommen. Mit mäßigem Erfolg. Die Bauordnungsbehörde des Kreises hatte die Eigentümer am Stadteingang zwar gezwungen, ein baufälliges Dach zu entfernen, das Gelände einzuzäunen und eine besonders marode Ruine gezielt zum Einsturz zu bringen - um Gefahren zu beseitigen. Der Schandfleck aber ist geblieben.