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| 17:51 Uhr

Lauchhammer
Abgesiedelte Familie hat neues Zuhause

Lauchhammer. In Lauchhammer ist die erste betroffene Familie, die auf staatliche Anordnung ihr Haus in der Wilhelm-Külz-Straße auf unsicherem Grund einer ehemaligen Tagebaukippe räumen musste, in ein neues Zuhause umgezogen.

„Wir als Stadtverwaltung haben dem Ehepaar alle erdenkliche Hilfe zuteil werden lassen“, bestätigte Bürgermeister Roland Pohlenz (parteilos). Die Stadt habe dem betroffenen Paar geholfen, eine geeignete Mietwohnung zu finden, habe die Räumung des alten Hauses durchgeführt und den Umzug organisiert. „Das haben wir als das Mindeste angesehen“, was wir tun konnten“, erklärt Pohlenz.

Indes wächst in den politischen Gremien der Stadt der Unmut darüber, dass die vom Altbergbau betroffenen Bürger von der Landes- und Bundespolitik mit ihrer Situation bislang weitgehend allein gelassen sind. Mehrere Lauchhammeraner Stadtverordnete fordern Regelungen für eine angemessene Entschädigung der betroffenen Familien, die in Folge eines neuen Gutachtens zur Standsicherheit des Areals in Lauchhammer-Ost ihre Wohnhäuser und Gewerbebetriebe verlassen mussten oder müssen.

(cw)