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Reisebericht
Abenteurer aus Klettwitz war „Verloren in Sibirien“

Senftenberg. Richard Löwenherz berichtet davon in Senftenberg.

(cw) Von seinen unglaublichen Reiseerlebnissen in den abgelegensten Regionen dieser Erde erzählt der aus Klettwitz stammende Weltenbummler Richard Löwenherz am Freitag in Senftenberg. Unter dem Titel „Verloren in Sibirien“ berichtet er am 8. Dezember um 19 Uhr im Bürgerhaus Wendische Kirche über sein jüngstes Abenteuer - die Durchquerung der unbewohnten Bergwildnis Ostjakutiens bis zum Pazifik. Viele Grenzerfahrungen hat der Klettwitzer auf dieser sechswöchigen Tour gemacht: Vom beschwerlichen Fußweg gegen die Strömung eines Eisflusses über ein 500 Kilometer langes Rafting hinab zum Ochotskischen Meer bis zur Begegnung mit angriffslustigen Bären und zu Ende gehendem Proviant.

Richard Löwenherz ist seit mehr als 15 Jahren begeisterter Abenteuer-Reisender mit einer Vorliebe für die wilden und abgelegenen Regionen der ehemaligen GUS-Staaten. Dass der junge Mann aus Klettwitz so gern auf Achse ist, scheint mit seinem Beruf zu tun zu haben. Schließlich hat er im Jahr 2012 sein Geografie-Studium an der Freien Universität Berlin abgeschlossen. Klar, dass es während der Diplomprüfung um Zentralasien ging. Inzwischen ist Richard Löwenherz in einem Berliner Unternehmen als Meteorologe tätig.

Freitag, 8. Dezember, 19 Uhr, Bürgerhaus Wendiscge Kirche Senftenberg