ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:59 Uhr

Ab in die Röhre: Bald auch in Lauchhammer

Beratung auf der Baustelle: (v.l.) Georg Messenbrink, Harry Ollmann, Mike Bannert, Klinikum Bau-Chef Dirk Drews, Radiologieassistent Sebastian Drobke und Planerin Peggy Mark.
Beratung auf der Baustelle: (v.l.) Georg Messenbrink, Harry Ollmann, Mike Bannert, Klinikum Bau-Chef Dirk Drews, Radiologieassistent Sebastian Drobke und Planerin Peggy Mark. FOTO: Steffen Rasche/str1
Lauchhammer. Am Standort Lauchhammer des Klinikums Niederlausitz haben die Umbauarbeiten für den Einbau eines Magnetresonanztomographen (MRT) begonnen. Bei der 1,6-Millionen-Euro-Investition unterstützt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz das Klinikum. Andrea Budich

Aus Mitteln des Kommunalinvestitionsförderungsgesetztes erhält das Klinikum einen 700 000 Euro-Zuschuss. Das neue MRT-Gerät soll Ende Mai, Anfang Juni in Betrieb gehen. Das bestätigt Klinikum-Sprecherin Daniela Grass.

Das in Kooperation mit der Radiologischen Praxis Dr. Karich im Krankenhaus Senftenberg bereits betriebene MRT-Gerät ist voll ausgelastet. "Es läuft rund 14 bis 16 Stunden am Tag", erklärt der Leiter des Instituts für Radiologie und Neuroradiologie, Dr. Hartmut Husstedt. Je nach medizinischer Dringlichkeit müssen Patienten bis zu einem Vierteljahr auf einen Untersuchungstermin warten. Mit dem Kauf des zweiten medizinischen Großgerätes für das Krankenhaus Lauchhammer soll sich die Wartezeit künftig verkürzen.

Mit der Neuanschaffung wird dem zunehmenden Bedarf an Schnittbilduntersuchungen Rechnung getragen. Die Bildqualität macht feinste Veränderungen im Gehirn, an der Wirbelsäule, in der Schulter oder am Knie sichtbar. "Durch die wegfallenden Transportwege erhöht sich für die Patienten der Komfort wesentlich", betont Husstedt.