Sie gehört zum Reit- und Fahrteam Rebina aus Lauta-Dorf und bestritt diesen Wettkampf, den am Ende Christin Beck mit den zwei Shetlandponys gewann, mit den schweren Warmblutstuten Sunday und Lady. "Pferde liebe ich über alles. Mit sieben Jahren bin ich zum ersten Mal geritten, seitdem haben mich Pferde nicht mehr losgelassen. Vom ersten Westgeld nach der Wende habe ich mir mein erstes eigenes Pferd gekauft. Lorett ist bei mir 27 Jahre alt geworden", erzählt die heute 42-Jährige, gelernte Chefsekretärin.
Das Fahren mit der Kutsche hat sie beim sächsischen Meister Mario Junghanns gelernt und auch die Horseman Ship-Prüfung auf der Westernranch bei Wilsdruff abgelegt.
Stolz ist sie auf die neue Marathon-Kutsche, die als Zwei-, Vier- und sogar als Sechsspänner gefahren werden kann. Im Oktober 2006 wurde sie von der polnischen Firma Glinkowski erworben. "Die Kutsche besitzt eine Vorderrad-, Hinterrad und Drehkranzbremse und eine Lenkverzögerung. Sie ist für Geschicklichkeitsfahrten und Turniere geeignet. Mit ihr durch die Wälder cruisen, macht verdammt viel Spaß", freut sich Dorina Schieber. Sie wird noch fleißig trainieren. Beim Kutschengeschicklichkeitsfahren gute Ergebnisse einfach aus dem Ärmel schütteln, ist nicht möglich. Hier müssen Kutscher und Kutscherin mit den Pferden zu einem Ganzen "verschmelzen" und viel, viel üben.