Das 24-seitige Blatt trägt den Titel „Mit Energie in die Zukunft“ und entstand in Zusammenarbeit mit der BTU Cottbus. Ursprünglich seien mehrere Schulen eingeladen worden, an dem Projekt mitzuarbeiten. Übrig blieben am Ende nur die Schwarzheider. An die konzeptionelle, Recherche- und Schreibarbeit machten sich schließlich fünf Schüler der 13. Klasse (siehe Foto).
Das Infoblatt ist in einer Auflage von 10 000 Exemplaren erschienen und sei an alle 147 Bildungseinrichtungen Brandenburgs mit gymnasialer Oberstufe verteilt worden. Die Gymnasiasten, ihr BTU-Mentor Matthias Müller und namhafte Gastautoren aus der Wirtschaft haben das Thema „Energie“ von allen Seiten beleuchtet. Heraus kam ein verständlich geschriebenes, mit Fotos und Grafiken anschaulich gestaltetes Druckerzeugnis, das auf der einen Seite eine hervorragende Ergänzung für den Unterricht ist. Auf der anderen nutzt die BTU Cottbus die Möglichkeit, ihre Hochschulstudiengänge und die EU-einheitlichen Abschlüsse Bachelor und Master vorzustellen.
Für die 13. Klassen kam das Infoblatt zu spät. Nicht aber für deren Nachfolger. Bei den am Zeitungsprojekt beteiligten fünf Schülern wären die ohnehin offenen Türen nochmals eingerannt worden. Ihre Zukunft steht im Wesentlichen fest. Sie werden wohl alle in Cottbus bzw. Dresden entsprechend der naturwissenschaftlichen Orientierung ihres Gymnasiums studieren. Durch die Arbeit neben dem Unterricht hätten sie viel Wissen über den vermittelten Stoff hinaus erworben.
Schulleiter Dietmar Ziller ist gar nicht traurig darüber, dass am Ende nur sein Haus an dem Projekt mitgearbeitet hat. Dadurch seien die Kontakte zur BTU in Cottbus deutlich vertieft worden: „Künftig können wir öfter Wünsche äußern.“ Zum Beispiel hinsichtlich der wissenschaftlichen Praktika, die im neuen Schuljahr erstmals den 11. Klassen angeboten werden. 14 Tage lang dürfen einige von ihnen in die Universitätsbereiche hineinschnuppern. Dietmar Ziller versteht das als eine Art „gezielter Studienvorbereitung“ . So eine Zusammenarbeit sei in Brandenburg noch die Ausnahme.