wie Sie sich denken können, habe ich weiter ausgeholt, denn so einfach lässt sich diese Frage eben nicht mit „Ja!“ oder „Nein!“ beantworten.
Die Evolution, habe ich dann erklärt, ist eine Theorie. Sie beschreibt, wie aus einer Ansammlung organischer Moleküle die erste Zelle entstand. Aus ihr entwickelte sich das Leben. Das ist die Theorie des 20. Jahrhunderts. Heute ist man da schon weiter, hat das Konzept verfeinert, den einen oder anderen Irrtum korrigiert. Ob die Menschen in tausend Jahren sich nicht vielleicht über unsere Vorstellungen amüsieren werden“ „Was die gedacht haben!“
So wie wir vielleicht die Vorstellung des biblischen Schöpfungsberichtes aus dem 6. Jahrhundert vor Christus interessant aber überholt finden, die die Erde eine Scheibe in einem mit Wasser erfüllten Universum ansah, über die Gott eine Schüssel stülpte, um einen Raum für das Leben zu schaffen.
Um die Theorien geht es nicht. Und an sie „glauben“ wir auch nicht. Die können wir für logisch und sinnvoll halten.
Im Kern geht es um eine andere Frage. Die Frage ist, wer den Plan des Lebens gemacht hat. Wer hat den Urknall ausgelöst, wer den Keim des Lebens in die Ansammlung der Moleküle gelegt„ Wer hat den Bauplan des Lebens in jede kleine Zelle und in ihre Gene hineingeschrieben“ Ist das alles nur Zufall?
Ich „glaube“ - und hier ist dies Wort angemessen - dass es einen gab, der die Erde inmitten des Universums werden, der das Leben entstehen und wachsen, ja auch sich verändern ließ. Und ich glaube, dass dieser Eine den Lauf der Welt begleitet, manchmal traurig, wenn die Menschen, die ihm so nah sein könnten, so viel Zerstörung anrichten, manchmal voller Freude, wenn das Leben in seiner ganzen Pracht und Schönheit sich entfaltet und erstrahlt. Dieser eine, der Schöpfer, Gott, an den glaube ich!
Ich wünsche Ihnen offene Sinne für die Schönheit seiner Welt, der Schöpfung Gottes! Seien Sie behütet!