Für die „Tragödie, erster Teil“ sind die "Pfosten und die Bretter" im Theater aufgeschlagen. Hier erteilt Gott Mephistopheles die Erlaubnis, Faust in Versuchung zu führen. Hier schlürft Faust den Zaubertrank, der ihn verjüngt und in leidenschaftlicher Liebe zu Gretchen entbrennen lässt, die er verrät. Gretchen tötet das gemeinsame Kind, und als Faust sie aus dem Kerker befreien will, weist sie ihn ab. Mephisto triumphiert, doch eine Stimme von oben verheißt Rettung.
Nach einer einstündigen Pause mit Gastronomie heißt es für Faust und das Publikum: Aufbruch in die "große Welt". Vier ungewöhnliche Orte in und um Senftenberg werden zu Schauplätzen von Geschichten, die Goethe schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts aufschrieb - und die dennoch verblüffende Analogien zur Gegenwart aufweisen.

Im Busshuttle durch die Nacht
Ein bequemer Busshuttle bringt das Publikum problemlos von Ort zu Ort, wobei natürlich auch immer an das leibliche Wohl gedacht ist.
Die erste Station der nächtlichen Reise ist die Sparkasse am Markt. Hier feiert der Staatsrat des Kaisers Karneval, obwohl sich der Staat in einer tiefen Krise befindet. Sie zu überwinden, erfinden Faust und Mephisto das Papiergeld. Hier erblickt Faust auch die schönste Frau der Welt, Helena, und verliebt sich unsterblich in sie.
Die zweite Station der Reise ist für die Zuschauer und Faust das Konrad-Zuse-Zentrum in der Fachhochschule Lausitz. Der Wissenschaftler Wagner hat gerade einen künstlichen Menschen erzeugt, den körperlosen "Homunculus", der Faust auf seiner Suche nach Helena in das antike Griechenland führt.
Das Schloss ist die dritte Station der nächtlichen Reise. Hier fädelt Mephisto geschickt eine Begegnung zwischen Faust und Helena, die soeben aus dem trojanischen Krieg gekommen ist, ein. Beider Verbindung entspringt das Kind der Liebe, Euphorion.

Finale am Tagebaurand
An der Tagebaukante, mit Fausts Träumen der Landgewinnung für ein "freies Volk auf freiem Grund", endet die Reise mit Faust und Mephisto durch die "kleine und die große Welt".
Ein gemeinsames Fest im Theater in der Rathenaustraße wird anschließend das 4. GlückAufFest der Neuen Bühne beschließen.

Zum Thema Die Aufführungen
 Von insgesamt sieben geplanten Aufführungen der „Fäuste“ sind drei Veranstaltungen bereits ausverkauft:
28. September, 17 Uhr , Premiere (ausverkauft)
29. Sept., 16 Uhr (ausverkauft)
6. Oktober, 16 Uhr (ausverkauft)
13. Oktober, 16 Uhr
20. Oktober, 16 Uhr
27.Oktober, 16 Uhr

Kartentelefon: 03573 / 80 12 86