Dazu erklingt Musik der Lutherzeit. Beides präsentiert Gunther Emmerlich heute ab 19 Uhr in der Christuskirche Hosena. Die RUNDSCHAU hat den Opernsänger und Entertainer vor dem Konzert beim Autofahren telefonisch erreicht.

Was macht für Sie den Reiz von Konzerten in Kirchen aus?
Emmerlich: Es sind immer besonders schöne Räume. Als Christ fühle ich mich in jeder Kirche zu Hause.

Ihr Markenzeichen ist der markante Bass. Werden Sie damit auch in Hosena brillieren?
Emmerlich: Das wird so sein. Zum Sopran werde ich nicht mutieren.

Haben Sie vor einem Auftritt ein bestimmtes Ritual?
Emmerlich: Ja: wenig essen, einen starken Kaffee trinken und im Stillen Vorfreude tanken.

Sie leben in Dresden. Ist Ihnen das Lausitzer Seenland ein Begriff? Hosena liegt unweit des Senftenberger Sees.
Emmerlich: Der Landstrich ist mir gut bekannt. Seit Jahren fühle ich mich sowohl beruflich als auch privat in Ihrer Ecke sehr wohl.

Wie viele Tage im Jahr stehen Sie auf Bühnen?
Emmerlich: Reichlich 100 Tage kommen leicht zusammen.

Was ist Ihr Lebensmotto?
Emmerlich: Es ist alles entbehrlich, nur nicht der Humor.

Mit Gunther Emmerlich

sprach Andrea Budich