718 Teilnehmer auf allen drei Strecken - 840 Meter, 2,5 und 4,8 Kilometer - haben mit ihrem Startgeld dafür gesorgt, dass sich die Jugendfeuerwehr Großräschen sich über einen vierstelligen Geldbetrag freuen kann. Die BASF als Ideengeber und finanzieller Unterstützer des Firmenlaufes rundete die Starteinnahmen auf 5555 Euro auf.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Firmenlaufes wurde sogar eine Bundesstraße für dieses Laufereignis gesperrt. Knapp 400 Läufer machten sich vom Feuerwehr- und Katastrophenschutz technischen Zentrums aus auf die gut 500 Meter, um eine Runde über den Markplatz zu laufen, um dann genau denselben WEG wieder bis fast zum Startpunkt zurückzulaufen.

Zu diesem Zeitpunkt haben die Läufer schon ein Fünftel ihrer Strecke hinter sich. Unter den Läufern ist auch Knut Dotzauer. "Von unserer Firma sind heute sieben Läufer dabei. So sind wir auf jeder Strecke mit unserer Firma vertreten", sagte der Lauchhammeraner von der HFG Transport-Technik GmbH. Beim letzten Firmenlauf war er 199., durch sein außerbetriebliches intensives Training will er es wieder unter die 200 schaffen. Sein Training hat sich am Ende gelohnt. Er konnte 74 Plätze gut machen.

Mit einem Team vom 10er-Team sind die Seenmacher an den Start gegangen. "Zum 5. Mal sind wir als Seenlandmacher dabei. Von den 13 Leuten, die heute starten, ist es für 50 Prozent zum ersten Mal", sagt LMBV-Pressesprecher Uwe Steinhuber. Er habe seine Kollegen für dieses Event nicht lange bitten müssen.

Etwas erschöpft kommt Sascha Tombowsky ins Ziel. "Die Strecke über 4,8 Kilometer ist gut zu laufen, war aber etwas anstrengend. Seit dem Lauf in Senftenberg sind wir regelmäßig dabei", sagt der 37jährige, der für den Zweckverband LSB startete.

Dass die Strecke es in sich hat, merkte auch Torsten Geissler. "Es ist eine schöne Veranstaltung, doch ist die Streckenführung etwas verwirrend. Einmal dachte ich, ich wäre falsch gelaufen", sagt der 34-Jährige. Er war für die Polizeiinspektion Oberspreewald-Lausitz am Start und ist innerhalb der Laufserie Niederlausitz ein erfahrener Läufer.

Extra aus Hannover angereist ist Christiane Müller. Sie startete für das Team, in dem ihr Vater arbeitet. "Ich war heute schneller, als ich dachte. Die Strecke lief sich gut. In unserem Team sind Läufer zwischen 17 und 37 Jahren dabei", sagte die 27-Jährige, die gern läuft und als erste Frau mit einer Zeit von 18,06 min über die Ziellinie kommt.

Schon etwas aufgeregt sind die Schüler der Großräschener Gutsmuth-Grundschule. "Mit 19 Schülern gehen wir an den Start des Bambinilaufes. Im Unterricht haben wir extra dafür geübt", teilt Sportlehrerin Heidi Braun mit. "Für mich ist alle neu. Neben dem Unterricht habe ich auch etwas zu Hause geübt", fügt die zehnjährige Hanna an.

Als einziger Bürgermeister der fünf Städte des Regionalen Wachstumskerns Westlausitz ist Bürgermeister Jörg Gampe an den Start gegangen. "Es ist heute eine schöne Beteiligung. Die Strecke ist hart und anstrengend zu laufen. Letztendlich ist es aber eine gute Werbung für den Regionalen Wirtschaftskern Westlausitz", so der Bürgermeister aus Finsterwalde.

Damit die Läufer über 4,8 Kilometer auch medizinisch gut versorgt sind, fährt den Läufern eine Fahrradstaffel hinterher. "Unsere Fahrradstaffel gibt es bei diesem Lauf zum ersten Mal. Sonst sind wir immer bei anderen Läufen, wie dem Spreewaldmarathon vertreten. In unseren Seitentaschen haben wir alles dabei, was für eine Ersthilfe erforderlich ist", sagte Sanitätshelfer Christian Gluscke. Der 19-Jährige wird von Rene Faltus begleitet.

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Wertung 2,5 km1. Platz: Nico Kaubisch, 8:13,04 min, Team Erdinger Alkoholfrei Hirschfeld2. Platz: Heiner Märker, 9:00,20 min, Haltec Hallensysteme GmbH3Platz: Julian Schenk, 9:20,41 min, BASF GmbH SchwarzheideWertung 4,8kmMartin Berka, 14:39,35 min, Zweckverband LSB