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50-jährige bei Überholmanöver tödlich verunglückt

Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich in den Morgenstunden auf der B169 zwischen Schwarzheide und Brieske. Eine PKW-Fahrerin kam aufgrund von Straßenglätte auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem entgegenkommenden LKW zusammen. Die 50-jährige PKW-Fahrerin wurde mit schweren Verletzungen in das Krankenhaus Senftenberg gebracht.
Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich in den Morgenstunden auf der B169 zwischen Schwarzheide und Brieske. Eine PKW-Fahrerin kam aufgrund von Straßenglätte auf die Gegenfahrbahn und stieß frontal mit einem entgegenkommenden LKW zusammen. Die 50-jährige PKW-Fahrerin wurde mit schweren Verletzungen in das Krankenhaus Senftenberg gebracht. FOTO: Rasche
Schwarzheide. Autofahrer müssen wegen des Winterwetters in Brandenburg vor allem auf Nebenstraßen weiter starke Nerven beweisen. Ein Überholmanöver endete zwischen Schwarzheide und Brieske tödlich. dpa/bb

Wegen des Winterwetters ist es am Freitag in Brandenburg erneut zu einer Reihe von Verkehrsunfällen gekommen. Eine Autofahrerin starb auf glatter Straße in der Lausitz. Die 50-Jährige hatte auf der B169 zwischen Schwarzheide und Brieske einen anderen Wagen überholt, wie eine Polizeisprecherin nach ersten Erkenntnissen mitteilte. „Dabei kam die Frau ins Schleudern und stieß dann im Gegenverkehr mit einem Lkw zusammen.“ Die Autofahrerin wurde in ihrem Fahrzeug eingeklemmt. Rettungskräfte brachten sie in ein Krankenhaus, wo sie allerdings wenig später starb. Der Lastwagenfahrer wurde nicht verletzt.

Auch auf vielen anderen Straßen sorgten Schneematsch und Regen für überfrierende Nässe und glatte Fahrbahnen. Vor allem auf glatten, nicht geräumten Nebenstrecken gerieten Autofahrer ins Rutschen. Landesweit gab es bis zum Mittag 27 witterungsbedingte Unfälle.

So fuhr in Senftenberg (Oberspreewald-Lausitz) eine junge Frau mit ihrem Auto auf ein Streufahrzeug auf. Verletzt wurde niemand. Bei Calau (ebenfalls Oberspreewald-Lausitz) kam ein 22-jähriger Mann in einer Kurve von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in ein Krankenhaus.

Erstmals in diesem Winter ist die deutsch-polnische Eisbrecherflotte im Einsatz. Ein Teil der Schiffe ist auf dem Dammschen See in der Nähe von Stettin (Szczecin) unterwegs, um Schollen in Bewegung zu halten, damit diese weiter in die Ostsee abfließen können, wie eine Sprecherin des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) Eberswalde (Barnim) am Freitag sagte. Ein anderer Teil bricht Eis stromaufwärts zur Oder. Auf dem Grenzfluss stauen sich die Schollen bis etwa in die Höhe von Podelzig (Märkisch-Oderland).

Nach dem starken Frost der vergangenen Tage rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit Temperaturen von bis zu vier Grad über Null.