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| 11:50 Uhr

Tröpfchenbewässerung rettet Großräschener Rebstöcke vor der Gluthitze
Hitzerekord im Großräschener Weinberg

Großräschen. Das hat Landwirt und Winzer Dr. Andreas Wobar noch nicht erlebt. Am Mittwoch kletterte das amtlich geeichte Thermometer der Wetterstation im Weinberg am Großräschener See um 15.10 Uhr  auf sage und schreibe 41,0 Grad Celsius. Von Andrea Budich

„Bei der Hitze haben nicht nur wir Menschen Stress, auch die Pflanzen dürsten nach Wasser“, so Wobar.

Während er auf seinem Acker zusehen muss, wie Getreide, Raps und Mais hilflos der brennenden Hitze mit akutem Wassermangel ausgeliefert sind, wird im Weinberg dank Tröpfchenbewässerung dem ­Trockenstress der Reben entgegengewirkt. Und die notwendigen Handarbeiten im Weinberg legt er in die frühen Morgenstunden. „Donnerstagfrüh zum Sonnenaufgang gegen dreiviertel Vier waren es erträgliche 14 Grad“, sagt er.

Großräschens Winzer hat sich entschlossen,  Lavendel in den Weinberg zu pflanzen. Ob er angewachsen ist, davon können sich die Besucher am 9. August bei der Veranstaltung „Jazz und Wein“ überzeugen.