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| 14:07 Uhr

Viel Wind um den Wind in Sella und Lipsa
Proteststurm aus Sella gegen Windrad-Pläne im Wald

Sella. Einwohner haben Brief an Amtsdirektor geschrieben. Auch Lipsa von Plänen der Sachsen betroffen. Von Andrea Budich

Wegen angeblicher Pläne zum Bau einer beträchtlichen Anzahl von 200 Metern hohen Wind-Gigangen in unmittelbarer Nähe zum FFH-Gebiet „Ruhlander Schwarzwasser“ schlagen im kleinen Sella an der Landesgrenze zum Sächsischen derzeit die Wellen hoch. Harald Jurke aus Sella hat das windige Thema beim jüngsten Amtsausschuss vorgetragen. In der Zwischenzeit ist bei Amtsdirektor Roland Adler auch ein Protestschreiben der Einwohner eingegangen.

Auslöser für die Ängste auch auf  Brandenburger Seite ist der Vorentwurf für den Regionalplan Oberlausitz/Niederschlesien, der in diesem Gebiet die Möglichkeit für den Bau von Windkraftanlagen einräumt. Zusätzlich genährt werden die Befürchtungen mit dem Plan für das künftige Landschaftsschutzgebeit „Königsbrücker Heideland“.  Das Geboet nördlich der Nachbargemeinde Cosel wurde dabei „ausgespart“, um die Errichtung von Windrädern zu ermöglichen. Bisher liegen jedoch keine Genehmigungsanträge für den Bau und Betrieb von Windrädern vor. In einem  Beteiligungsverfahren würde sich Ruhland zudem klar gegen den Bau aussprechen. „Windräder passen nicht in die Nachbarschaft von Schutzgebieten“, bleibt Adler hart.