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20 Takraf-Mitarbeiter lernen in einer Transfergesellschaft um

Den klassischen Stahlbau in den eigenen Werkstätten hat Tenova Takraf in Lauchhammer aufgegeben.
Den klassischen Stahlbau in den eigenen Werkstätten hat Tenova Takraf in Lauchhammer aufgegeben. FOTO: Pleul
Lauchhammer. 20 ehemalige Mitarbeiter der Tenova Takraf in Lauchhammer werden seit dem gestrigen Mittwoch in einer Transfergesellschaft auf neue Beschäftigungen vorbereitet. Bei der Wirtschaftsentwicklungs- und Qualifizierungsgesellschaft (Wequa) Lauchhammer sollen sie innerhalb eines Jahres fit für die Arbeit in anderen Unternehmen gemacht werden. Heidrun Seidel

Das bestätigt die Wequa. Die meisten der Jobsuchenden sind Schweißer aus dem Stahlbau des Entwicklers und Produzenten von Maschinen und Anlagen insbesondere für Tagebausysteme und -ausrüstungen sowie Massengutumschlagtechnik. Tenova Takraf hatte bereits im August des vergangenen Jahres angekündigt, dass der eigene Stahlbau im europäischen Wettbewerb nicht mehr wirtschaftlich darstellbar sei und er den Bereich schließen müsse. Ursprünglich hatten 50 der 280 Beschäftigten um ihren Arbeitsplatz gebangt. Ein großer Teil konnte aber im Unternehmen umgesetzt werden. Die Bereiche Werksmontage und Fertigung bleiben erhalten. In der Fabrik Lauchhammer sind schon lange nur noch Kernkomponenten der Anlagen gefertigt worden. Mit den weniger anspruchsvollen Teilen wurden bereits vielfach osteuropäische Produktionsstätten beauftragt.