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| 19:14 Uhr

Strukturwandel
Ost-Kohleländer stellen Forderungen an Kohlekommission

 Farbenprächtig leuchtet der Morgenhimmel kurz vor Sonnenaufgang über einem Absetzer für Abraum am Rande des Braunkohletagebaus Jänschwalde der Lausitz Energie Bergbau AG (Leag). So romantisch geht es in der Kohlekommission nicht zu.
Farbenprächtig leuchtet der Morgenhimmel kurz vor Sonnenaufgang über einem Absetzer für Abraum am Rande des Braunkohletagebaus Jänschwalde der Lausitz Energie Bergbau AG (Leag). So romantisch geht es in der Kohlekommission nicht zu. FOTO: dpa / Patrick Pleul
Berlin. Die drei Ministerpräsidenten der ostdeutschen Kohleländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg stellen am Freitag ihre Erwartungen an die Kommission für den Kohleausstieg vor.

Michael Kretschmer (CDU), Reiner Haseloff (CDU) und Dietmar Woidke (SPD) dürften in Berlin auf ausreichend finanzielle Unterstützung für den Strukturwandel in den Kohleregionen pochen.

Die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ berät derzeit über den Ausstieg aus der Stromgewinnung aus Kohle. Dabei soll ein Ausgleich zwischen Klimaschutz und wirtschaftlichen Interessen gefunden werden. In Ostdeutschland geht es um die Lausitz und das Mitteldeutsche Revier. An der Kohle hängen tausende Jobs im Bergbau, den Kraftwerken und bei Zulieferbetrieben.

(dpa/pb)