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| 16:17 Uhr

Sanfter Naturtourismus
Zwischen Libellenpark und Ockerpyramide

Blick vom Tagungsort des Tourismusvereins Raddusch und Umgebung am Hotel Radduscher Hafen auf die derzeit gefrorene Fließlandschaft.
Blick vom Tagungsort des Tourismusvereins Raddusch und Umgebung am Hotel Radduscher Hafen auf die derzeit gefrorene Fließlandschaft. FOTO: Rüdiger Hofmann
Raddusch. Tourismusverein Raddusch und Umgebung bespricht wichtige Aufgaben für 2018 auf seiner Jahreshauptversammlung. Von Rüdiger Hofmann

Einen Raddusch-Image-Flyer wird es nun auch in polnischer Sprache geben. „Den müssen wir jetzt noch an die Adressaten bringen“, sagt Peter Becker, Vorsitzender des Tourismusvereins Raddusch und Umgebung. Dieser präsentierte auf seiner Jahreshauptversammlung Höhepunkte aus 2017 und kommende wichtige Projekte. Verankert sind sie im Marketingplan, der auf der Versammlung verabschiedet wurde.

Mitgestalten will der Verein künftig die Ferienzeitung und das Reisejournal Spreewald – und dabei die Kooperation mit der Slawenburg weiter hegen und pflegen. „Wir müssen auch über eine Dorfplatzneugestaltung in Raddusch nachdenken“, sagt Vorstandsmitglied Undine Ast. Zudem soll eine AG Marketing gegründet werden zwischen der Stadt Vetschau und touristischen Leistungsträgern aus dem gesamten Amt, die sich Ende Februar treffen will. „Auf dem diesjährigen Brandenburger Dorf- und Erntefest wollen wir uns außerdem in Neuzelle präsentieren“, so Becker.

Apropos: Das Brandenburger Dorf- und Erntefest mit Kahnkorso war der Höhepunkt im vergangenen Jahr. Für die Region, Raddusch und den Tourismusverein. „Genau können wir nicht beziffern, was uns dieses Fest gebracht hat, aber in jedem Fall einen großen Imagegewinn“, sagt Peter Becker. Mehr als 34 000 Besucher strömten im September in den kleinen Ort, um zu feiern.

Gerne blicken die Mitglieder zurück auf die Eröffnung des Libellenparks und der Kunstscheune im Ort, den entstandenen Skulpturenweg, der Storchenkamera-Installation und der Reisemesse Anfang April am Berliner Ostbahnhof. „Daueraufgabe bleibt die Ockerpyramide, hier sind allerdings noch keine Fördermittel bewilligt“, sagt Peter Becker. Eine große Pyramide mit entwässertem Ockerschlamm als Baustoff soll dabei entstehen.

Der Tourismusverein hat aktuell 30 Mitglieder und erhält jährlich eine Zuwendung von der Stadt Vetschau in Höhe von 500 Euro. Hauptphilosophie ist ein sanfter Naturtourismus mit Rad-, Kultur- und Wanderangeboten.