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Altdöbern
Zwei Altdöberner Putten in Dresden zu sehen

Dresden/Altdöbern. Ausstellung zu sächsischen Landsitzen findet große Beachtung.

() Zwei von einstmals acht Putten aus Altdöbern sind derzeit in der Landesausstellung „Sächsische Landsitze“ im Landesamt für Denkmalpflege Dresden zu sehen. Die beiden Sandsteinfiguren haben über 50 Jahre in einer Werkstatt in Dresden gelagert und sind dort restauriert worden. Geschaffen wurden sie ursprünglich um 1725 vom Bildhauer Johann Christian Kirchner. Alle acht Putten hatten einst ihren Platz auf der Westterrasse, die Graf Heinrich von Witzleben beim Umbau von Schloss und Park hatte errichten lassen. Dr. Hartmut Ritschel vom Landesamt für Denkmalpflege in Dresden ist bei der Eröffnung der Ausstellung in besonderer Weise auf diese Figuren eingegangen.

Die jetzt in der Dresdener Ausstellung gezeigten Putten symbolisieren die Schafzucht und die Bäckerei. Wie Horst Bernstein mitteilt, sind auch zwei Gartenpläne von Altdöbern, das einst zu Sachsen gehörte, in der Galerie zu sehen.

Die  Altdöberner Horst Bernstein und Klaus-Dieter Schmidt sowie Reinhard Matthes, allesamt Mitglieder der Heineken Gesellschaft, waren zur Eröffnung der Ausstellung eingeladen. Im Gespräch mit Dr. Hartmut Ritschel sicherte dieser einen Besuch Altdöberns 2018 zu. Im Rahmen der Parksommerträume  bereitet die Carl Heinrich von Heineken Gesellschaft eine Ausstellung vor, die Anlass für einen Vortrag des Dresde ­ners  sein könnte.

Die aktuelle Ausstellung stellt von den mehr als 800 sächsischen Herrensitzen eine kleine Auswahl von etwa 30 Objekten vor, die anhand von Zeichnungen aus dem Bestand der wissenschaftlichen Plansammlung des Landesamtes für Denkmalpflege präsentiert werden. Sie zeigen erhaltene und sanierte Landsitze wie auch gefährdete und zerstörte Objekte beziehungsweise solche, die nie gebaut und nur auf dem Papier entworfen wurden. Zu besichtigen ist die Ausstellung noch bis zum 2. März 2018.

(hk)