(uhd) Zum zweiten Mal hat der Gewerbeverein Altdöbern ein Sommerfest an der Teichpromenade ins Leben gerufen. „Wir haben Vereinsmitglieder, Unternehmer und Vereine aus dem Ort und den Nachbarkommunen angesprochen, ob sie nicht Interesse hätten, das Sommerfest mitzugestalten“, beschreibt Jens Lehmann die Feststrategie.

Bei Schiffsmodelbauern aus Großräschen stieß der Vorsitzende des Gewerbevereins auf offene Ohren, wie auch bei den Neupetershainer Modellbahnbauern. Die Kegler kamen am Samstag mit einer mobilen Bohlekegelbahn, die Arbeiterwohlfahrt mit einer Rikscha und die Karnevalisten mit ihrer fast kompletten Mannschaft.

„Wir nutzen das Fest, um uns zu präsentieren und Werbung für unseren Verein zu machen. Momentan sind wir auf der Suche nach Übungsleiterinnen für unsere Tanzgruppen“, sagt Jens Weidner und schickt ein „bitte meldet euch“ hinterher.

Aber sind Karnevalsveranstaltungen überhaupt möglich, wo Gastwirt Bernhard Dase doch in wenigen Tagen den Schlüssel des Schützenhauses an den Nagel hängt? „Karnevalsveranstaltungen wird es definitiv geben. Ein neuer Pächter ist gefunden, und bis zum Beginn der närrischen Zeit sollten auch die Erneuerungsarbeiten entsprechend vorangeschritten sein“, strahlt KCA-Vorstand André Ketzmer Zuversicht aus.

Die Stimmung bei den Karnevalisten war (wie immer) prächtig, trotz drückender Hitze, die sich aber entlang der schattigen Teichpromenade als erträglich erwies.

Um 14 Uhr unterzogen die Gaglower Blasmusikanten der Promenade einem ersten Belastungstest, um mit ihren Klängen das Sommerfest zu eröffnen.

Wie Jens Lehmann mitteilt, soll dieses im Zwei-Jahres-Rhythmus fortgeführt werden. Vorausgesetzt, Aufwand und Nutzen stünden im Einklang mit den Besucherzahlen, wie er erklärt. Denn  aufgrund der zahlreichen Dorf-, Sport- oder Jubiläumsfeste, die Mitte Juni stattfinden, gestaltete es sich Jens Lehmann zufolge für  die Veranstalter schwierig, ausreichend Besucher zu gewinnen.