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| 17:15 Uhr

Lübbenau
Zum Blasmusikfest eine satte „Eins Plus“ für Saskia

Gleis 3 bildet ein uriges Ambiente zu frischer Blasmusik – viele Gäste kamen nach Lübbenau.
Gleis 3 bildet ein uriges Ambiente zu frischer Blasmusik – viele Gäste kamen nach Lübbenau. FOTO: Peter Becker
Lübbenau. Angehende Veranstaltungskauffrau hat das zweite Blasmusikfest am Lübbenauer Gleis 3 organisiert.

Das 2. Blasmusikfest am Lübbenauer Gleis 3 war noch voll am Laufen, als Ausbilderin Martina Broschinski ihrer „Schülerin“ Saskia Worreschk eine „Eins Plus“ vergab. Die Burgerin, die bei Spreewelten GmbH – Spreewieselcenter eine Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau beendet, hat das Blasmusikfest als Abschlussprojekt organisiert. „Saskia ist die Ruhe in Person, vergisst nichts und bleibt hartnäckig an allem dran“, sagte Martina Broschinksi.

Im Festzelt versammelten sich die Blasmusikfreunde, besonders die Fans der Kapellen, und lauschten, tanzten und sangen zur Musik der „Fröhlichen Hechte“, der „Original Prostataler Blasmusikanten“ und der „Niewitzer Blasmusikanten“.

Steffen Aigringer von den Prostataler klärte über den Namen seiner Kapelle auf: „Der hat nur was mit Lebensfreude, mit Zuprosten und nichts mit irgendwelchen Organen zu tun.“ Die Musiker verkaufen sich auch gern als „Bums und Feuer der Lausitz“.

Die Moderation lag in den Händen von „Günni“, der singend die Aufbaupausen überbrückte. Zwischendurch trat der „Tanzmeisters der Lausitz“ Michael Apel auf. Auch der hatte seine Fangemeinde im Gepäck, die Tänze wie Marijanka, Bagenzer und Sternpolka vorzeigten und die Zuschauer zum Mitmachen animierten.

Günther und Christine Scholz aus Lehde outeten sich als Fans der Niewitzer Blasmusikanten und warteten bei Kaffee und Kuchen auf deren Auftritt. „Eigentlich sollten wir Mittanzen, aber das Knie“, erklärte der Ehemann seiner Frau, die wohl dennoch ein wenig Hoffnung auf ein Tänzchen hegte.

Aus Bautzen waren Madlen und Rene’ Mitschke mit ihren drei Kindern angereist, die das Gelände am Gleis 3 wie einen großen Abenteuerspielplatz empfanden. Wo sonst darf man an echten Eisenbahnwagen und in Gleisen rumturnen? „Wir sind selbst Blasmusikanten und wollten uns diese Gelegenheit bei unserem Spreewald-Pfingsturlaub keinesfalls entgehen lassen“, erzählt Rene Mitschke, während sich seine Frau immer mal ein Kind schnappte und vor der Bühne mittanzte.