ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:32 Uhr

WiS lädt Lübbenauer ein

Das Interesse am neuen Geschäftssitz der WiS war groß. Im Foyer sind Besucher von Prokuristin Steffi Alburg begrüßt und mit interessanten Informationen versorgt worden. Von Juni 2015 bis Dezember 2016 hat der ehemalige Wohnblock ein völlig neues Gesicht bekommen.
Das Interesse am neuen Geschäftssitz der WiS war groß. Im Foyer sind Besucher von Prokuristin Steffi Alburg begrüßt und mit interessanten Informationen versorgt worden. Von Juni 2015 bis Dezember 2016 hat der ehemalige Wohnblock ein völlig neues Gesicht bekommen. FOTO: Uwe Hegewald/uhd1
Lübbenau. In Schüben und Personengruppen sind am Samstag Gäste durch den neuen Geschäftssitz der Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbH (WiS) geschleust worden. So groß waren der Andrang und die Neugier, das neue Schmuckstück am Oer-Erkenschwick-Platz 1 unter die Lupe zu nehmen. Die Besucher zeigten sich beeindruckt. Uwe Hegewald / uhd1

18 Monate Bauzeit, ein Gesamt-Investitionsvolumen von vier Millionen Euro und 1900 Quadratmeter Bürofläche lauten die Zahlen, mit denen Besucher im Foyer von Geschäftsführer Michael Jakobs oder Prokuristen Steffi Alburg begrüßt werden.

Sie nennen auch den Grund, warum das komplett umgebaute Vorzeigeobjekt erst knapp 26 Jahre nach der WiS-Gründung realisiert worden ist. "Im Fokus standen zuerst die Wohnungen unserer Mieter und das Schaffen eines ansprechenden Umfeldes. Zudem mussten die Planungs- und Baukosten für das vollständig aus Eigenmitteln finanzierte Objekt angespart werden", erklärt Steffi Alburg.

Wandheizung, Wärmerückkopplung, Photovoltaikanlage oder eine barrierefreie Ausrichtung, die nicht nur Besuchern mit Rollstühlen, Rollatoren und Kinderwagen entgegenkommt, machen das Gebäude erlebenswert. "Ich bin begeistert. In den 1960er Jahren war ich öfters in dem Haus zu Gast, das sich komplett verändert hat", bemerkt Siegfried Wesnigk. "Die Neustadt hat sich generell positiv entwickelt, was zum Großteil auch der WiS zu verdanken ist", so der Spreewaldstädter, der 1988 in die Lübbenauer Altstadt gezogen ist.

Michael Jakobs hört das gebäudebezogene Lob gern: "Gegenüber dem früheren Geschäftssitz, in dem wir 46 Jahre untergebracht waren, haben wir viele Defizite abgebaut."

Ausreichend Parkplätze, Aufzug, helle Treppenflure und neue Raumstrukturen fallen ihm spontan ein. "In separaten Räumen ist es den Mieterbetreuern jetzt möglich, auch vertrauliche Gespräche zu führen. Durchgangszimmer gehören der Vergangenheit an", betont der WiS-Geschäftsführer.

Dass sich die Arbeitsbedingungen für die Belegschaft verändert haben, steht außer Frage. Diana Krüger, Sachbereichsleiterin Finanzen/Controlling, macht das an einem Beispiel fest: höhenverstellbare und somit barrierefreie Schreibtische, die sich der individuellen Körpergröße der Mitarbeiter anpassen und sogar das Arbeiten im Stehen ermöglichen. "Das beugt klassischen Rückenerkrankungen vor, die oftmals durch lang anhaltende Sitzpositionen hervorgerufen werden", erklärt sie.

Ingrid und Klaus Müller nutzen den Tag der offenen Tür, um ein Loblied auf "ihren" Hausmeister Roland Brambor vorzutragen. "Er ist Tag und Nacht erreichbar, handwerklich versiert und immer freundlich, verständnisvoll und entgegenkommend", würdigt das Paar, das seit 1963 in einer Wohnung der WiS lebt.

In den Winterferien und nur mit einer zweitägigen Schließzeit ist die WiS-Verwaltung nun von der Humboldt-Straße ins neue Domizil umgezogen.

Zum Thema:
5600 Mieter hat die Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald mbH, kurz WiS, in Lübbenau unter ihren Fittichen. Gegründet wurde sie 1991 aus dem ehemaligen VEB Gebäudewirtschaft Calau.