Die Lübbenauer Winterkampagne „Wenn der Spreewald den Atem anhält“ wirkt sich für die Spreewaldstadt offensichtlich positiv aus. Laut einer Pressemitteilung der WIS Wohnungsbaugesellschaft im Spreewald sind im Schloss Lübbenau und auch im Großen Spreewaldhafen in diesem Winter mehr Besucher registriert worden als im gleichen Zeitraum in den Vorjahren. Das neue Spreewelten Hotel hatte im Januar eine Auslastung von 61 Prozent, im Februar von über 90 Prozent, heißt es weiter.

Touristiker sollen enger kooperieren

WIS-Geschäftsführer Michael Jakobs weist in der Presseinformation auf die sich positiv entwickelnden Öffnungszeiten der gastronomischen Einrichtungen im Winter hin. Spezielle Angebote und Produkte würde ihr Übriges tun, Besucher auch in diesen touristisch weniger attraktiven Monaten in den Spreewald zu holen. Bürgermeister Helmut Wenzel indes rät Unternehmern dazu, noch besser miteinander zu kommunizieren. So könnten Öffnungszeiten im Winter untereinander abgesprochen und rares Service-Personal geteilt werden. Jedoch sollte einer Gaststätte auch anzusehen sein, dass sie geöffnet hat, sagte in der Sitzung der AG Stadtmarketing Spreewelten-Marketingleiter Steven Schwerdtner. Mit Feuerkorb am Eingang oder Musik, die nach außen schallt, könne Atmosphäre geschaffen werden.

Lichteffekte, Vorführungen traditionellen Handwerks oder musikalische Darbietungen kann man sich in der Stadtmarketingrunde an verlängerten Wochenenden als weitere Angebote gut vorstellen. Davon werde gern erzählt und so für Lübbenau „beste Werbung“ gemacht. red/dpr