Zu dem Vortrag mit Christel Lehmann-Enders im Lübbener Rathaus lädt die Schule für Niedersorbische Sprache und Kultur ein.

Der Legende nach soll sich am 24. Juni, dem Sankt Johannistag, in den Blüten des Johanniskrautes blutroter Saft gebildet haben, den man als Johannisblut bezeichnet. Das blütenreiche Johanniskraut und andere Kräuter, die an diesem Tag gepflückt wurden, galten einst im wendischen Brauchtum als bewährter Abwehrzauber. Auch in der Volksmedizin hatten diese ihre Bedeutung. Johanniskraut findet als Heilkraut noch heute Anwendung in der Medizin.

Diese und weitere Details erläutert die langjährige Leiterin des Lübbenauer Museums.

Anmeldung und weitere Infos gibt es unter der Telefonnummer 0355 792829. E-Mail:post@sorbische-wendische-sprachschule.de.