Auch im Hauptausschuss der Calauer Stadtverordnetenversammlung ist am Dienstagabend keine schnelle Lösung aus dem Hut gezaubert worden, wie der Weihnachtsmarkt noch gerettet werden kann.
„Wir sind knapp in der Zeit, da ist es ein Problem, etwas mit Qualität noch auf die Beine zu stellen“ , sagt Ungerechts. Die beauftragte Veranstaltungs agentur aus Cottbus hatte Ende vergangener Woche der Stadt mitgeteilt, dass sich nicht genügend Händler mit weihnachtlichem Angebot auf die Ausschreibung gemeldet hätten (die RUNDSCHAU berichtete). Calau sei seit zwei, drei Jahren nicht mehr im Terminkalender der auswärtigen Händler, da die Interessengemeinschaft der einheimischen Fachhändler „In Calau clever kaufen“ gemeinsam mit der Stadt die Ausrichtung des Weihnachtsmarktes übernommen hatte, so Ungerechts. Die Absage für diese Jahr sei relativ spät gekommen. Doch es gehe nicht um Schuldzuweisungen. „Im Januar wollen wir die Lage in Ruhe gemeinsam analysieren“ , erklärt der Hauptamtsleiter.
„Die Händler wollen am Dienstag beraten, wie ein Einkaufswochenende zum vierten Advent gestaltet werden kann“ , sagt Knut Jende, CDU-Stadtverordneter und Mitglied der Händlergemeinschaft. Die Geschäfte werden voraussichtlich am Samstag, 17. Dezember, von 9 bis 18 Uhr geöffnet sein. „Der eine oder andere wird auch Glühwein ausschenken“ , ergänzt er. Der Weihnachtsmarkt müsse mehr über die Vereine organisiert werden. „In den Geschäften stehen meist nur noch die Inhaber allein hinter dem Ladentisch. Die meisten müssten für den Markt das Geschäft schließen“ , sagt Knut Jende.